Sven Heuer

Das Provokative Essay: Die Legitimität fürsorglicher Bevormundung? Pädagogische Eingriffe zwischen paternalistischer Kontrollzumutung und ethischem Mandat

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Die kontroverse Frage, ob, wann oder wie Zwang und Bevormundung als pädagogische Praktiken plausibel erscheinen, benötigt pädagogische Beurteilungskriterien. Wenn es einerseits offensichtlich – z.B. im Kinderschutz – gute Argumente seitens sozialpädagogischer Fachkräfte und ihrer Institutionen gibt, in die Lebensführung Dritter einzugreifen, ist andererseits die Frage nach Wohlergehen und Würde des Betroffenen maßgeblich zu berücksichtigen. Der deutsche Ethikrat (2018) fasst das Widerspruchspotenzial zwischen schützendem Eingriff und Adressat:innenautonomie unter der Formel des „wohltätigen Zwangs“ zusammen. Der folgende Beitrag greift diesen Rechtfertigungszusammenhang kritisch auf, indem paternalismustheoretische Diskurse die Argumentationsbasis liefern, um Handlungspraktiken professionsethisch zu begründen.
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Bibliographie Sven Heuer
Das Provokative Essay: Die Legitimität fürsorglicher Bevormundung? Pädagogische Eingriffe zwischen paternalistischer Kontrollzumutung und ethischem Mandat
8 Seiten.
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Seiten 8
Artikelnummer VHN20260303
Autor:in Sven Heuer
Erscheinungsdatum 01.07.2026
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