Marc Schmid, Manuela Gärtner, Milou Leiting, Petra Wallnöfer
Bedeutung einer qualifizierten Diagnostik bei Notfallplatzierungen/Inobhutnahmen in Frühbereichsheimen " fachliche und ethische Aspekte
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Eine Diagnostik in einem Frühbereichsheim muss schnell eine Einschätzung darüber liefern, ob ein längerer Rückführungsprozess oder eine langfristige außerfamiliäre Platzierung indiziert ist. Dafür muss die Frage geklärt werden, inwiefern die Gefährdung eines Kindes auch mit ambulanten Hilfen mit einer hinreichenden Wahrscheinlichkeit abgewendet werden kann und unter welchen Bedingungen die Sicherheit des Kindes in seiner Familie ausreichend sicher gewährleistet werden kann. Die Diagnostik muss so organisiert werden, dass unabhängig vom Ergebnis sowohl der Schutz des Kindes sichergestellt wird als auch eine möglichst hohe Platzierungskontinuität ohne häufige Wechsel des Settings und der Bezugspersonen gewährleistet werden kann und keine Entfremdung von den Eltern einsetzt. Gleichzeitig sollen die Eltern durch eine verstehende Haltung innerhalb des diagnostischen Prozesses für eine enge mittelfristige Zusammenarbeit zum Erreichen gemeinsamer Ziele in der Hilfeplanung gewonnen werden. Diese grundlegenden Überlegungen auf dem Weg hin zu fachlich und ethisch belastbaren diagnostischen Entscheidungen sollen auf den folgenden Seiten vermittelt werden.
| Bibliographie | Marc Schmid / Manuela Gärtner / Milou Leiting / Petra Wallnöfer Bedeutung einer qualifizierten Diagnostik bei Notfallplatzierungen/Inobhutnahmen in Frühbereichsheimen " fachliche und ethische Aspekte 24 Seiten. () |
|---|---|
| Seiten | 24 |
| Artikelnummer | UJ20260707 |
| Autor:in | Marc Schmid, Manuela Gärtner, Milou Leiting, Petra Wallnöfer |
| Erscheinungsdatum | 01.07.2026 |