Katharina Dreiling, Ariane S. Willems
Empirische Arbeit: Feedbackwahrnehmung in der gymnasialen Oberstufe – mehr als nur eine Frage der Leistung?
Zum Einfluss von Lernmotivation, Leistung und Geschlecht im Deutschunterricht
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Feedback gilt als zentraler Prädiktor für die Lern- und Leistungsentwicklung von Schülerinnen und Schülern. Allerdings zeigen empirische Befunde nicht nur differenzielle Effekte von Feedback, sondern auch, dass die Feedbackwahrnehmung in Abhängigkeit spezifischer Lernvoraussetzungen variiert: Neben der individuellen (Vor-)Leistung sind je nach Fach- und Alterskontext auch die Lernmotivation und das Geschlecht relevante Prädiktoren für die Feedbackwahrnehmung. Ausgehend von diesen Befunden untersuchte die vorliegende Studie, ob Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe in Abhängigkeit ihrer Leistung, der intrinsischen Lernmotivation und des Geschlechts Feedback im Fach Deutsch unterschiedlich wahrnehmen. Ausgewertet wurden Daten der längsschnittlich angelegten FeeHe-Studie (N=807). Während multiple Gruppenvergleiche zunächst keine geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Feedbackwahrnehmung auswiesen, belegten vertiefende Latent-Change-Analysen, dass Schülerinnen – unter Kontrolle von Leistung und Lernmotivation – Feedback im Deutschunterricht positiver wahrnehmen als Schüler. Gleichzeitig ließen sich interindividuelle Unterschiede in der Feedbackwahrnehmung stärker durch Leistung und Motivation als durch das Geschlecht erklären.
| Bibliographie | Rebecca Aissa / Elena M Galeano Weber / Marcus Hasselhorn Wie steht es um die psychometrische Qualität diagnostischer Testverfahren in der aktuellen Feststellungspraxis sonderpädagogischen Förderbedarfs? 2026. 14 Seiten. () |
|---|---|
| Seiten | 17 |
| Artikelnummer | PEUPP202609 |
| Autor:in | Katharina Dreiling, Ariane S. Willems |
| Erscheinungsdatum | 01.01.2026 |