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Erfahrungsberichte aus dem Verlag

"Das neue Buch ist da!" verkünden wir voller Freude auf unserer Homepage, im Buchhandel und in den Medien. Aber in jedem Buch stecken viele Tage voller Ideenentwicklung, Organisationstalent und jede Menge Fachwissen. Vom Volontär bis zur langjährigen Mitarbeiterin – unser Kollegium hat viel zu tun. In diesen Berichten nehmen wir euch mit hinter die Kulissen und geben einen Einblick in unser Verlagsleben.

„Wie, du arbeitest als Lektorin? Liest du den ganzen Tag?“

Viele Leseratten und Bücherwürmer träumen davon, den ganzen Tag zu lesen. Im Lektorat wird dieser Traum fast wahr – denn wir lesen schon so Einiges, zum Beispiel eingesendete Texte. Das sind manchmal grob skizzierte Ideen, manchmal bereits ausformulierte Manuskripte.

Unsere Arbeit ist ungemein vielfältig. Wir entdecken interessante Themen und entwickeln selbst Buchideen. Oft beantworten wir mit einem neuen Buch Fachfragen, die unsere LeserInnen beschäftigen. Ist unser Team von einer Idee begeistert, machen wir uns auf die Suche nach passenden AutorInnen. Diese gewinnen wir etwa, indem wir unser Netzwerk nutzen, Fachkongresse besuchen u.a.m. Wir diskutieren auch immer wieder mit dem Marketing, dem Vertrieb und unserer Presse-Kollegin über unsere Pläne.

Wenn wir dann Buch-Idee und AutorIn haben, geht die Textarbeit los: Mit dem Autor oder der Autorin besprechen wir den Buchinhalt und tauschen uns zu kniffligen Textstellen aus. Wir klären Fragen wie: Möchten wir zusätzlich zum Buch Download-Material oder Audio-Dateien bereitstellen? Wie soll das Cover aussehen und welcher Umschlagstext klingt gut? Wir kümmern uns auch um den rechtlichen Rahmen und vereinbaren etwa AutorInnenverträge.

Eine Lektorin begleitet also ein Buch von der ersten Idee bis zum ausformulierten Text. Übrigens: Bei digitalen Werken ist das im Prinzip genauso, hier arbeiten wir viel mit unserer Kollegin vom E-Publishing/E-Business zusammen. Und immer spielen Zeitplanung und Projektmanagement eine wichtige Rolle. Wichtig ist, dass jede Lektorin im Ernst Reinhardt Verlag für den Fachbereich, den sie betreut, das passende fachliche Know-How mit ihrem Studienabschluss mitbringt. Und mit jedem betreuten Buch werden wir noch mehr zu Expertinnen in unserem Gebiet. Über Erfolge freuen wir uns im Verlag gemeinsam und feiern diese gerne mit einem Sektumtrunk Sekt.

Lektoratsteam, August 2021

All-Inclusive-Volontariat

 

Es sagte schon einmal Laozi, dass man durch Nichtwirken wirken sollte.

Für das All-Inclusive-Volontariat im Ernst Reinhardt Verlag ist das wohl kein guter Ratschlag. Immerhin gibt es eine Fülle an Aufgaben aus allen Bereichen des Verlagswesens von der Pike auf zu erlernen: Autorenbetreuung und Manuskriptakquise im Lektorat, Rechercheaufträge und minutiöse Druckfahnenchecks für die Herstellung, Unterstützung bei der Organisation des Relaunches unserer Zeitschriftenplattform im E-Business-Bereich, Designen von Werbematerialien oder das Anwerben von RezensentInnen für die Presse-Abteilung. Das ist dabei nur ein kleiner Auszug der Aufgaben, die ein All-Inclusive-Volontär zu bewältigen hat. Kaffeekochen ist definitiv nicht angesagt!

Zum Glück gibt es jedoch ein sehr hilfsbereites Kollegium, das immer mit Rat und Tat zur Seite steht. So bleibt man mit seinen Problemen und Fragen nie alleine. Deshalb habe ich auch meine Zeit im Verlag, trotz aller anfänglichen Verwirrung ob der schieren Aufgabenvielfalt und äußerst stressigen Auslieferungswochen bis jetzt sehr genossen. Wer das Verlagswesen im Gesamten kennenlernen will und nicht nur einen kleinen Auszug davon, dem ist ein All-Inclusive-Volontariat im Ernst Reinhardt Verlag definitiv zu empfehlen. Wer sich vielfältigen Herausforderungen stellen möchte, ist hier am richtigen Platz.

Ich habe zumindest während meiner Zeit hier im Verlag neben vielen neuen und hilfreichen Fertigkeiten auch noch gelernt, dass man im Angesicht des Sturmes immer ruhig bleiben muss. Und ja, manche Probleme erledigen sich dann doch von alleine, wenn man konzentriert bleibt und sich auf das Wichtige fokussiert, ohne seine Energie auf das Überflüssige zu verschwenden. Vielleicht hatte Laozi also doch nicht so ganz unrecht mit seinem Satz vom Nichtwirken.

 

Bastian Seeburger, August 2021

Rechte, Lizenzen und Presse

Wie sich diese Kombo durchsetzen konnte, ist mir auch nach drei Jahren in meiner Stelle noch immer nicht ganz klar. Sie ist aber, wie man so schön sagt, „branchenüblich“ bei ganz kleinen Verlagen. Nachdem unsere Bücher und Zeitschriften erschienen sind, kümmere ich mich um die Verwendung der Inhalte.

Eine Abdruckgenehmigung von einer anderen Publikation?  CheckCheck.

Buchlizenzen fürs Ausland?  CheckCheck.

Verwendungsanfragen unserer Autoren für Dissertation & Co?  CheckCheck.

Solche und weitere Fragen erreichen die Lizenzabteilung: Jahresabrechnungen, Vorauszahlungskalkulation, usw. bilden den Teil der Arbeit, für den man einen kühlen Kopf braucht. Sobald dann aber bspw. ein Lizenzvertrag abgeschlossen wurde, wird es entspannter.

In der Presse wird es warm ums kreative Herz. Zusammen mit den Volontär*innen bearbeite ich Anfragen aller Art: Ob Fragen zur Coververwendungen, Rezensionsexemplaren, Lesungen oder Buchmessen; ob Gewinnspielexemplare für kleine Newsletter, Leseexemplare für eine Lesekreise, oder Bücherspenden für den Strafvollzug - es kommt in einem Verlag mit unseren Schwerpunkten viel Unerwartetes auf den Schreibtisch. Ein gutes Gegenmittel gegen Alltagstrott.

Alena Verrel, November 2021

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