Marina Ruß

Mundmotorik bei der Lautbildung (PDF-E-Book)


1. Auflage 2001. 72 Seiten. 87 Abb. 14 Tab. DIN A4. geh

(978-3-497-61105-8) E-Book
Preis E-Book: € [D] 16.99
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Kurztext

Wenn Kinder Wörter nicht richtig aussprechen können, haben sie später auch oft Schwierigkeiten beim Lesen- und Schreibenlernen. Es gelingt ihnen nicht, das Gehörte den richtigen visuellen Zeichen zuzuordnen. Die Autorin hat eine einfache Methode entwickelt, die die visuelle Umsetzung vom Laut ins Bild erleichtert: Mundbild-Stempel. Diese Stempel zeigen die Stellung des Mundes beim Aussprechen der verschiedenen Laute. Dabei wird auch das Schweizerdeutsche berücksichtigt.
Mit Hilfe der Stempel lernen die Kinder spielerisch, welche Bewegungen von Zunge und Lippen beim Aussprechen der einzelnen Laute nötig sind. Auf diese Weise werden motorisches und phonologisches Bewusstsein der Kinder beim Sprechen gefördert. Die Mundbilder schlagen eine Brücke zwischen Buchstaben, Lauten und Mundmotorik. Sie lassen sich nicht nur bei Aussprachestörungen und beim Lese- und Schreiberwerb, sondern auch in der Gehörlosenschulung und beim Zweitspracherwerb hilfreich einsetzen.

Inhalt

Sprachlaute und ihre Darstellung:
Laute als Buchstaben dargestellt. Der Unterschied zwischen Selbst- und Mitlauten. Sprachlaute als Bilder dargestellt und beschrieben.
Herstellung der Materialien:
Herstellung der Stempel, des beweglichen Seitenanblicks und der Kehlkopfmodelle. Wie setzt man die Materialien ein?
Schulische und sonderpädagogische Anwendungen:
Lesen und Schreiben mit Mundbildern und Seitenanblick. Lernen mit Mundbildern und Seitenanblick: Wie unterscheidet man stimmhafte und stimmlose Laute? Artikulationsarten und das Schweizer K; Vokalunterschiede und deren Einfluss auf die Aussprache des CH; Vokale und Silbentrennung; Vokallängen markieren; Lautunterschiede im Zweitspracherwerb (Was unterscheidet deutsche und anderssprachige Laute voneinander: schweizerdeutsche, englische, französische, spanische, griechische, türkische, persische?)
Logopädische Anwendungen:
Artikulatorische Fehler. Phonologische Fehler. Mundmotorische Übungen mit den Mundstempeln und mit dem Seitenanblick
Materialgebrauch in der Gehörlosenschulung:
Typische Sprechauffälligkeiten in der Mitlautproduktion. Typische Fehler in der Selbstlautproduktion.

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Autoreninformation

Dr. phil. Marina Russ, Speech-Language Pathologist und Sonderpädagogin, Studien an der University of British Columbia, Vancouver, Kanada (B.A. und M.Sc.) und an der Universität Zürich, Schweiz (Doktorat). In ihrer beruflichen Tätigkeit verbindet sie Praxis (als Logopädin von sprach- und hörgeschädigten Schulkindern und Jugendlichen), Forschung (als Projektleiterin einer Dyslexiestudie der Stadt Zürich) und Lehre (als Lehrbeauftragte in der Aus- und Weiterbildung von Logopädinnen, schulischen Heilpädagoginnen und Lehrpersonen).