Psychologie in Erziehung und Unterricht

Zeitschrift für Forschung und Praxis

Herausgeber: Köller, Olaf / Lewalter, Doris / Saalbach, Henrik / Walper, Sabine

1. Auflage Heft 1, 2008.

€ [D] 58,00 / € [A] 59,70

Josef Künsting, Hubertina Thillmann, Joachim Wirth, Hans Ernst Fischer, Detlev Leutner:
Strategisches Experimentieren im naturwissenschaftlichen Unterricht
Strategic Experimenting in Science Lessons

2008, 1-15

436 Probanden der Jahrgangsstufen 8 - 10 bearbeiteten eine computerbasierte -Experimentierumgebung mit physikalischem Inhaltsbereich. Untersucht wurde der Einfluss des -strategischen Experimentierens auf den Lernerfolg, wobei Vorwissen als potenzieller Moderator und Intelligenz, Motivation sowie Strategiewissen als Kontrollvariablen berücksichtigt wurden. Im -Fokus steht die Strategie der Isolierenden Variablenkontrolle (IVK), die in der Literatur bisher uneinheitlich konzeptualisiert worden ist. Zur begrifflichen Klärung werden zwei Varianten der Isolierenden Variablenkontrolle (IVK-between und IVK-within) unterschieden, wobei die between-Variante empirisch untersucht wurde. Die Nutzung der IVK-between-Strategie erwies sich als substanzieller Prädiktor für Lernerfolg, und zwar unabhängig davon, welche der drei Kontrollvariablen jeweils im Modell berücksichtigt wurde. Das Vorwissen erwies sich als Moderator für die Vorhersagen. Diskutiert werden die Ergebnisse hinsichtlich der Nützlichkeit der Strategiedifferenzierung und hinsichtlich theoretischer sowie praktischer Implikationen.

Keywords: Entdeckendes Lernen, strategisches Experimentieren, isolierende Variablenkontrolle, computer- und verhaltensbasiertes Testen

436 Probanden der Jahrgangsstufen 8 - 10 bearbeiteten eine computerbasierte -Experimentierumgebung mit physikalischem Inhaltsbereich. Untersucht wurde der Einfluss des -strategischen Experimentierens auf den Lernerfolg, wobei Vorwissen als potenzieller Moderator und Intelligenz, Motivation sowie Strategiewissen als Kontrollvariablen berücksichtigt wurden. Im -Fokus steht die Strategie der Isolierenden Variablenkontrolle (IVK), die in der Literatur bisher uneinheitlich konzeptualisiert worden ist. Zur begrifflichen Klärung werden zwei Varianten der Isolierenden Variablenkontrolle (IVK-between und IVK-within) unterschieden, wobei die between-Variante empirisch untersucht wurde. Die Nutzung der IVK-between-Strategie erwies sich als substanzieller Prädiktor für Lernerfolg, und zwar unabhängig davon, welche der drei Kontrollvariablen jeweils im Modell berücksichtigt wurde. Das Vorwissen erwies sich als Moderator für die Vorhersagen. Diskutiert werden die Ergebnisse hinsichtlich der Nützlichkeit der Strategiedifferenzierung und hinsichtlich theoretischer sowie praktischer Implikationen.

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