Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete (VHN)

Herausgeber: Hartmann, Erich / Herz, Birgit / Kuhl, Jan

1. Auflage Heft 1, 2018.

€ [D] 28,00 / € [A] 28,00

DOI: 10.2378/vhn2018.art06d
Debora Eck:
Aktuelle Forschungsprojekte: Gemeinsamer Unterricht in der Sekundarstufe: Gelingensbedingungen für Schülerinnen und Schüler mit Hörschädigung

2018, 71-74

Forschungshintergrund Seit 1999 wird am Lehrstuhl für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik unter der Leitung von Prof. A. Leonhardt im Rahmen eines umfassenden Forschungsprogrammes die „Integration / Inklusion Hörgeschädigter in allgemeinen Einrichtungen“ erforscht. Bisherige Ergebnisse lassen vermuten, dass das Gelingen der gemeinsamen Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit Hörschädigung an der allgemeinen Schule während der Sekundarschulzeit auf eine besondere Probe gestellt wird: In Anlehnung an die Forschungsarbeit von Schmitt sprechen verschiedene Autoren von einer kritischen Phase in der Sekundarstufe, die insbesondere die Klassen sechs bis neun betrifft (Schmitt 2003). Mitarbeitende des Mobilen Sonderpädagogischen Dienstes MSD vermuten, dass dafür unter anderem der Selbstfindungsprozess der Jugendlichen in der Pubertät sowie die Anpassungsleistung der Lernenden an die sich ändernden schulischen Bedingungen ausschlaggebend sind (Lönne 2009, 84). Dennoch war der Sekundarstufenbereich in vorangegangenen Projekten meist nicht expliziter Forschungsgegenstand. Hier setzt das vorliegende Teilprojekt an: Es soll überprüfen, ob es Besonderheiten in der Sekundarstufe gibt, die das Gelingen der gemeinsamen Beschulung beeinflussen, und wie diesen begegnet werden kann.

Forschungshintergrund Seit 1999 wird am Lehrstuhl für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik unter der Leitung von Prof. A. Leonhardt im Rahmen eines umfassenden Forschungsprogrammes die „Integration / Inklusion Hörgeschädigter in allgemeinen Einrichtungen“ erforscht. Bisherige Ergebnisse lassen vermuten, dass das Gelingen der gemeinsamen Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit Hörschädigung an der allgemeinen Schule während der Sekundarschulzeit auf eine besondere Probe gestellt wird: In Anlehnung an die Forschungsarbeit von Schmitt sprechen verschiedene Autoren von einer kritischen Phase in der Sekundarstufe, die insbesondere die Klassen sechs bis neun betrifft (Schmitt 2003). Mitarbeitende des Mobilen Sonderpädagogischen Dienstes MSD vermuten, dass dafür unter anderem der Selbstfindungsprozess der Jugendlichen in der Pubertät sowie die Anpassungsleistung der Lernenden an die sich ändernden schulischen Bedingungen ausschlaggebend sind (Lönne 2009, 84). Dennoch war der Sekundarstufenbereich in vorangegangenen Projekten meist nicht expliziter Forschungsgegenstand. Hier setzt das vorliegende Teilprojekt an: Es soll überprüfen, ob es Besonderheiten in der Sekundarstufe gibt, die das Gelingen der gemeinsamen Beschulung beeinflussen, und wie diesen begegnet werden kann.

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