Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete (VHN)

Herausgeber: Hartmann, Erich / Herz, Birgit / Kuhl, Jan

1. Auflage Heft 1, 2016.

€ [D] 28,00 / € [A] 28,00

DOI: 10.2378/vhn2016.art10d
Barbara Jeltsch-Schudel:
Rezension: Lubitz, Heike (2014): "Das ist wie Gewitter im Kopf!" - Erleben und Bewältigung demenzieller Prozesse bei geistiger Behinderung

2016, 88-89

Im vorliegenden Buch, das auf einem Forschungsprojekt basiert, geht es um „Bildungs- und Unterstützungsarbeit mit Beschäftigten und Mitbewohner/innen von Menschen mit geistiger Behinderung und Demenz“ (so der Untertitel). Das eine Besondere an diesem Buch ist, dass nicht geistig behinderte Menschen mit einer Demenz im Zentrum stehen, sondern Menschen aus ihrem Umfeld. Nicht Angehörige sind gemeint, sondern die professionell in der Behindertenarbeit Tätigen (als Mitarbeiter/innen bezeichnet) und – und dies ist eine weitere Besonderheit, die dieses Buch auszeichnet – Mitbewohner/innen, mithin Menschen, welche selber unter den Bedingungen einer geistigen Behinderung leben. In ihrer Untersuchung geht es Heike Lubitz um die Erfahrungsmuster dieser Personen aus dem Umfeld „sowie deren Erlebnis-, Deutungs- und Umgangsstrukturen demenzieller Prozesse“ (S.110). Die Fragestellung impliziert nicht nur eine Analyse, sondern, basierend auf Beobachtung und Befragung, eine Begleitung der Mitarbeiter/innen und Mitbewohner/innen. Diese Begleitung informiert und unterstützt die Beteiligten im Umgang mit den komplexen Herausforderungen, welche sich in Betreuung demenziell erkrankter Menschen mit geistiger Behinderung stellen.

Im vorliegenden Buch, das auf einem Forschungsprojekt basiert, geht es um „Bildungs- und Unterstützungsarbeit mit Beschäftigten und Mitbewohner/innen von Menschen mit geistiger Behinderung und Demenz“ (so der Untertitel). Das eine Besondere an diesem Buch ist, dass nicht geistig behinderte Menschen mit einer Demenz im Zentrum stehen, sondern Menschen aus ihrem Umfeld. Nicht Angehörige sind gemeint, sondern die professionell in der Behindertenarbeit Tätigen (als Mitarbeiter/innen bezeichnet) und – und dies ist eine weitere Besonderheit, die dieses Buch auszeichnet – Mitbewohner/innen, mithin Menschen, welche selber unter den Bedingungen einer geistigen Behinderung leben. In ihrer Untersuchung geht es Heike Lubitz um die Erfahrungsmuster dieser Personen aus dem Umfeld „sowie deren Erlebnis-, Deutungs- und Umgangsstrukturen demenzieller Prozesse“ (S.110). Die Fragestellung impliziert nicht nur eine Analyse, sondern, basierend auf Beobachtung und Befragung, eine Begleitung der Mitarbeiter/innen und Mitbewohner/innen. Diese Begleitung informiert und unterstützt die Beteiligten im Umgang mit den komplexen Herausforderungen, welche sich in Betreuung demenziell erkrankter Menschen mit geistiger Behinderung stellen.

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