Psychologie in Erziehung und Unterricht

Zeitschrift für Forschung und Praxis

Herausgeber: Köller, Olaf / Lewalter, Doris / Saalbach, Henrik / Walper, Sabine

1. Auflage Heft 3, 2015.

€ [D] 58,00 / € [A] 59,70

DOI: 10.2378/peu2015.art16d
Anne-Katrin Jordan, Christoph Duchhardt, Aiso Heinze, Timo Tresp, Meike Grüßing:
Mehr als numerische Basiskompetenzen?
More Than Numerical Competencies?

2015, 205-217

Der vorliegende Beitrag behandelt Kernfragen zur mathematischen Kompetenz von Kindergartenkindern. Dabei werden zum einen die Dimensionalität und zum anderen die Abgrenzung zu Arbeitsgedächtnisleistungen untersucht. Mathematische Kompetenz wird mit dem Kieler Kindergartentest (KiKi) erfasst, Arbeitsgedächtnisleistungen mit Subskalen des K-ABC. Die Stichprobe umfasst ca. 200 Kinder im Alter von durchschnittlich vier Jahren. Es zeigt sich, dass bereits im Kindergartenalter über den Bereich Mengen, Zahlen und Operationen, der von vorliegenden Testverfahren fast ausschließlich fokussiert wird, hinaus weitere mathematische Inhaltsbereiche erfasst werden können. So lassen sich in der hier präsentierten Studie außerdem die Bereiche Veränderung und Beziehungen und Raum und Form differenziert abbilden. Alle drei Subdimensio-nen können dabei empirisch von Arbeitsgedächtnisleistungen abgegrenzt werden.

Keywords: Mathematische Kompetenz, Kindergarten, Dimensionen, Arbeitsgedächtnis

Der vorliegende Beitrag behandelt Kernfragen zur mathematischen Kompetenz von Kindergartenkindern. Dabei werden zum einen die Dimensionalität und zum anderen die Abgrenzung zu Arbeitsgedächtnisleistungen untersucht. Mathematische Kompetenz wird mit dem Kieler Kindergartentest (KiKi) erfasst, Arbeitsgedächtnisleistungen mit Subskalen des K-ABC. Die Stichprobe umfasst ca. 200 Kinder im Alter von durchschnittlich vier Jahren. Es zeigt sich, dass bereits im Kindergartenalter über den Bereich Mengen, Zahlen und Operationen, der von vorliegenden Testverfahren fast ausschließlich fokussiert wird, hinaus weitere mathematische Inhaltsbereiche erfasst werden können. So lassen sich in der hier präsentierten Studie außerdem die Bereiche Veränderung und Beziehungen und Raum und Form differenziert abbilden. Alle drei Subdimensio-nen können dabei empirisch von Arbeitsgedächtnisleistungen abgegrenzt werden.

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