Psychologie in Erziehung und Unterricht

Zeitschrift für Forschung und Praxis

Herausgeber: Köller, Olaf / Lewalter, Doris / Saalbach, Henrik / Walper, Sabine

1. Auflage Heft 4, 2014.

€ [D] 58,00 / € [A] 59,70

DOI: 10.2378/peu2014.art23d
Kai Wagner, Martin Klein, Eric Klopp, Robin Stark:
Instruktionale Unterstützung beim Lernen aus advokatorischen Fehlern in der Lehramtsausbildung
Instructional-Supported Learning With Advocatory Errors in Teacher Education

2014, 287-301

Zusammenfassung: Im Rahmen einer experimentellen Feldstudie (n = 288) wurde die Lernwirksamkeit einer integrierten Lernumgebung in Pflichtseminaren des bildungswissenschaftlichen Lehramtsstudiums untersucht. Die integrierte Lernumgebung basierte auf ausgearbeiteten Lösungsbeispielen, die in einen authentischen Kontext narrativ eingebettet waren. Instruktionale Basistheorie war das Lernen aus Fehlern. In einem Design mit Messwiederholung wurden konzeptuelles Fehlerwissen, strategisches Fehlervermeidungswissen, prozedurales Fehleridentifikationswissen sowie Wissen zur Erklärung schulischer Situationen erhoben. Dabei wurden zwei Maßnahmen instruktionaler Unterstützung (Prompts zur Präsentation [n = 58] bzw. Rekonstruktion von Fehlervermeidungsstrategien [n = 63]) variiert. Die integrierte Lernumgebung erwies sich als effektiv und effizient, die Kombination der beiden instruktionalen Unterstützungsmaßnahmen (n = 53) zahlte sich besonders aus. Im Nachtest waren die Probandinnen und Probanden mit maximaler instruktionaler Unterstützung den Probandinnen und Probanden mit weniger Unterstützung bzw. der Kontrollgruppe (n = 53) in allen Variablen signifikant überlegen.

Keywords: Lernen aus Fehlern, integrierte Lernumgebung, instruktionale Unterstützung, Prompts, anwendbares Wissen

Zusammenfassung: Im Rahmen einer experimentellen Feldstudie (n = 288) wurde die Lernwirksamkeit einer integrierten Lernumgebung in Pflichtseminaren des bildungswissenschaftlichen Lehramtsstudiums untersucht. Die integrierte Lernumgebung basierte auf ausgearbeiteten Lösungsbeispielen, die in einen authentischen Kontext narrativ eingebettet waren. Instruktionale Basistheorie war das Lernen aus Fehlern. In einem Design mit Messwiederholung wurden konzeptuelles Fehlerwissen, strategisches Fehlervermeidungswissen, prozedurales Fehleridentifikationswissen sowie Wissen zur Erklärung schulischer Situationen erhoben. Dabei wurden zwei Maßnahmen instruktionaler Unterstützung (Prompts zur Präsentation [n = 58] bzw. Rekonstruktion von Fehlervermeidungsstrategien [n = 63]) variiert. Die integrierte Lernumgebung erwies sich als effektiv und effizient, die Kombination der beiden instruktionalen Unterstützungsmaßnahmen (n = 53) zahlte sich besonders aus. Im Nachtest waren die Probandinnen und Probanden mit maximaler instruktionaler Unterstützung den Probandinnen und Probanden mit weniger Unterstützung bzw. der Kontrollgruppe (n = 53) in allen Variablen signifikant überlegen.

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