Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete (VHN)

Herausgeber: Hartmann, Erich / Herz, Birgit / Kuhl, Jan

1. Auflage Heft 1, 2013.

€ [D] 28,00 / € [A] 28,00

DOI: 10.2378/vhn2013.art01d
Susanne Nußbeck:
Evidenzbasierte Praxis in der Unterstützten Kommunikation
Evidence-based Practice in Augmentative and Alternative Communication (AAC)

2013, 11-21

Maßnahmen der Unterstützten Kommunikation (UK) finden in den letzten Jahren eine weite Verbreitung in Schulen und Einrichtungen der Behindertenhilfe, sodass sich die Frage nach dem Nachweis der Effektivität der Interventionen dringend stellt, wenn kommunikative Hilfen wirkungsvoll sein sollen. Im vorliegenden Beitrag werden Grundlagen der UK vorgestellt und die Schwierigkeit von Wirksamkeitsüberprüfungen in dem sehr heterogenen Feld diskutiert. Ergebnisse aus Studien und Metaanalysen zur Wirksamkeit von UK allgemein und von PECS, Grafischen Symbolen und Gebärden im Besonderen werden berichtet. Generell sind die Maßnahmen nur auf einem sehr elementaren Level der UK evaluiert und können überwiegend als bedingt schlüssig klassifiziert werden. Im deutschsprachigen Raum fehlen Studien fast gänzlich.

Summary: In the past few years AAC interventions are wide spread in schools and facilities for people with disabilities. Thus effectivity and efficacy have to be questioned to determine which communication aid works best. Basics of AAC are as well reported as the difficulties of evaluating effectiveness in this quite heterogeneous field. Results of studies and metaanalysis concerning AAC as a whole and especially concerning PECS, graphic symbols, and signing are reported. All in all only AAC interventions on a very basic level are evaluated as to be conclusive. In the German speaking area studies concerning evidence are almost completely missing.

Keywords: AAC, PECS, graphic symbols, gestures, criteria of evidence

Deutsch Abstract (dt.) | PDF Volltext



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