Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete (VHN)

Herausgeber: Hartmann, Erich / Herz, Birgit / Kuhl, Jan

1. Auflage Heft 2, 2009.

€ [D] 28,00 / € [A] 28,00

Dagmar Orthmann Bless:
Fachbeiträge in der VHN 2004-2008: Bestandsaufnahme und inhaltsanalytische Betrachtungen
Science Based Papers Published in VHN from 2004-2008: Appraisal and Reflections Based on Content Analysis

2009, 139-149

Der Beitrag analysiert die von 2004 bis 2008 in der VHN publizierten Fachbeiträge (n=62) hinsichtlich der Autorenschaft, der fokussierten Personenkreise, der Methoden und Formen der Erkenntnisgewinnung sowie der inhaltlichen Schwerpunkte. Das insgesamt breite Inhaltsspektrum weist Schwerpunkte im Bereich Kinder und Jugendliche im Schulalter und dort im schulischen Setting auf. Innerhalb einer ausgeprägten Umfeldorientierung werden v.a. Lehrpersonen und allgemeine gesellschaftliche Prozesse berücksichtigt, kaum jedoch private Umfeldressourcen. Knapp 2/3 der Fachbeiträge nutzen empirische Quellen. Sowohl empirische als auch nicht-empirische Beiträge tragen vornehmlich deskriptiven Charakter. Abzuleitende Anforderungen an das Fachgebiet Heilpädagogik insgesamt betreffen u.a. die Stärkung interventionsbezogener Forschungen sowie eine Erweiterung des Personenkreises, insbesondere hinsichtlich erwachsener und alter Menschen mit Behinderungen sowie der diesbezüglich relevanten Settings sonderpädagogischer Einflussnahme.

Keywords: Zeitschriftenanalyse, sonderpädagogische Forschung, Kategoriensystem, Forschungsmethoden

Der Beitrag analysiert die von 2004 bis 2008 in der VHN publizierten Fachbeiträge (n=62) hinsichtlich der Autorenschaft, der fokussierten Personenkreise, der Methoden und Formen der Erkenntnisgewinnung sowie der inhaltlichen Schwerpunkte. Das insgesamt breite Inhaltsspektrum weist Schwerpunkte im Bereich Kinder und Jugendliche im Schulalter und dort im schulischen Setting auf. Innerhalb einer ausgeprägten Umfeldorientierung werden v.a. Lehrpersonen und allgemeine gesellschaftliche Prozesse berücksichtigt, kaum jedoch private Umfeldressourcen. Knapp 2/3 der Fachbeiträge nutzen empirische Quellen. Sowohl empirische als auch nicht-empirische Beiträge tragen vornehmlich deskriptiven Charakter. Abzuleitende Anforderungen an das Fachgebiet Heilpädagogik insgesamt betreffen u.a. die Stärkung interventionsbezogener Forschungen sowie eine Erweiterung des Personenkreises, insbesondere hinsichtlich erwachsener und alter Menschen mit Behinderungen sowie der diesbezüglich relevanten Settings sonderpädagogischer Einflussnahme.

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