Johann Sebastian Bach

2 Sonaten für 2 Flöten und Cembalo (B. C.)

BWV 1028: Sonate in D-dur. BWV 1029: Sonate in g-moll

Rekonstruktion von Joseph Bopp. Continuo von Eduard Müller

1. Auflage 2002. Rekonstruierte Fassung nach den Sonaten für Viola da gamba und Cembalo BWV 1028 und 1029

ISMN (M-700043-13-1 )
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Kurztext

Besetzung: 2 Flöten, Cembalo, Basso continuo ad lib
Sätze:
Nr. 1 in D-Dur (Adagio-Allegro, Andante, Allegro)
Nr. 2 in g-moll (Vivace, Adagio, Allegro)
Schwierigkeit: schwer

Die erste der drei Sonaten von J.S. Bach für Gambe und obligates Cembalo in G-dur (BWV 1027) ist identisch mit der in der gleichen Tonart stehenden Trio-Sonate für zwei Querflöten und Continuo (BWV 1039). Diese Fassung gilt als die ältere und dürfte demnach als Vorlage für Bachs Umarbeitung zur Gamben-Cembalo-Sonate gedient haben. In seinem Buch „Studien über J.S. Bachs Sonaten für ein Melodieinstrument und ein obligates Cembalo“ kommt Hans Eppstein nach überzeugenden Untersuchungen zum Schluss, dass auch die beiden anderen Gamben-Sonaten (D-dur und g-moll) keine Originalfassungen darstellen, sondern auf frühere Vorbilder zurückgehen, wobei vor allem an Trio-Sonaten mit 2 Melodie-Instrumenten und Generalbass gedacht wird. Diese Ausgabe stellt nun die Rekonstruktion dieser Sonaten für 2 Querflöten und Generalbass dar, was eine überzeugende klangliche Darstellung ermöglicht.