Frühförderung interdisziplinär

Zeitschrift für Frühe Hilfen und frühe Förderung benachteiligter, entwicklungsauffälliger und behinderter Kinder

Herausgeber: Speck, Otto / Hollmann, Helmut / Peterander, Franz / Simoni, Heidi / Walthes, Renate

1. Auflage Heft 4, 2007.

€ [D] 29,00 / € [A] 29,90

Klaus Sarimski:
Therapiekonzepte auf den Punkt gebracht

2007, 181-183

Wer hat das Konzept der Verhaltenstherapie entwickelt?

Verhaltenstherapeutische Behandlungsverfahren basieren auf grundlegenden Lerngesetzen, wie sie in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts als klassische Konditionierung von Pavlov in der damaligen Sowjetunion und als operante Konditionierung von B. F. Skinner in den USA experimentell erforscht wurden. Diese Lerngesetze werden alltagsnah umgesetzt, um problematisches Verhalten von Kindern (und Erwachsenen) zu verändern bzw. ihr Verhaltensrepertoire um neue Fähigkeiten zu erweitern. Zu den ersten Einzelfallberichten, die zu Kindern mit Entwicklungsretardierung in den Jahren zwischen 1950 – 1970 publiziert wurden, gehörten Arbeiten zur systematischen Verstärkung kooperativen Verhaltens, zur Reduzierung von Wutanfällen, zum Aufbau lebenspraktischer Fertigkeiten (selbstständiger Toilettengang, An- und Ausziehen, selbstständiges Essen) sowie zum Aufbau sprachlicher Fähigkeiten.

Wer hat das Konzept der Verhaltenstherapie entwickelt?

Verhaltenstherapeutische Behandlungsverfahren basieren auf grundlegenden Lerngesetzen, wie sie in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts als klassische Konditionierung von Pavlov in der damaligen Sowjetunion und als operante Konditionierung von B. F. Skinner in den USA experimentell erforscht wurden. Diese Lerngesetze werden alltagsnah umgesetzt, um problematisches Verhalten von Kindern (und Erwachsenen) zu verändern bzw. ihr Verhaltensrepertoire um neue Fähigkeiten zu erweitern. Zu den ersten Einzelfallberichten, die zu Kindern mit Entwicklungsretardierung in den Jahren zwischen 1950 – 1970 publiziert wurden, gehörten Arbeiten zur systematischen Verstärkung kooperativen Verhaltens, zur Reduzierung von Wutanfällen, zum Aufbau lebenspraktischer Fertigkeiten (selbstständiger Toilettengang, An- und Ausziehen, selbstständiges Essen) sowie zum Aufbau sprachlicher Fähigkeiten.

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