Psychologie in Erziehung und Unterricht

Zeitschrift für Forschung und Praxis

Herausgeber: Köller, Olaf / Lewalter, Doris / Saalbach, Henrik / Walper, Sabine

1. Auflage Heft 3, 2005.

€ [D] 58,00 / € [A] 59,70

Yves Hänggi, Meinrad Perrez:
Primäre Prävention mit neuen Medien -- Angebote für Eltern
Primary Prevention with Modern Media -- Opportunities for Parents

2005, 153-167

Seit den 60er Jahren werden immer mehr Präventionsprogramme für Eltern entwickelt und angeboten. In den vergangenen Jahren kamen vermehrt Programme auf den Markt, die teils oder ganz mit neuen Medien vermittelt werden (Film, CD-ROM, Internet). Je nach Beschaffenheit des Mediums kann Aufklärung bzw. Informationsvermittlung, Beratung oder Training als Präventionsmethode eingesetzt werden und es ergeben sich spezifische Vor- und Nachteile. Der vorliegende Beitrag systematisiert bisherige einschlägige Präventionsprogramme und fragt nach ihrer Wirksamkeit. Es wurden Film-, CD-ROM- und Internet-basierte Programme ausfindig gemacht, die sich vorwiegend an deutschsprachige Eltern richten. Exemplarisch werden einige Programme vorgestellt und deren Wirksamkeit durch einschlägige Studien beurteilt, falls solche bereits vorliegen. Ergebnisse: Der empirische Kenntnisstand ist als sehr gering einzustufen. Einzige Ausnahme bilden die CD-ROM-basierten Interventionen. Die gefundenen Resultate sprechen für eine hohe Zufriedenheit mit den Angeboten. Eine abschließende Beurteilung der Wirksamkeit kann noch nicht vorgenommen werden. Die gesichteten Studien lassen jedoch vermuten, dass mit Hilfe neuer Medien wirksame Prävention betrieben werden kann.

Keywords: Primäre Prävention, neue Medien, CD-ROM, Internet, Wirksamkeit

Seit den 60er Jahren werden immer mehr Präventionsprogramme für Eltern entwickelt und angeboten. In den vergangenen Jahren kamen vermehrt Programme auf den Markt, die teils oder ganz mit neuen Medien vermittelt werden (Film, CD-ROM, Internet). Je nach Beschaffenheit des Mediums kann Aufklärung bzw. Informationsvermittlung, Beratung oder Training als Präventionsmethode eingesetzt werden und es ergeben sich spezifische Vor- und Nachteile. Der vorliegende Beitrag systematisiert bisherige einschlägige Präventionsprogramme und fragt nach ihrer Wirksamkeit. Es wurden Film-, CD-ROM- und Internet-basierte Programme ausfindig gemacht, die sich vorwiegend an deutschsprachige Eltern richten. Exemplarisch werden einige Programme vorgestellt und deren Wirksamkeit durch einschlägige Studien beurteilt, falls solche bereits vorliegen. Ergebnisse: Der empirische Kenntnisstand ist als sehr gering einzustufen. Einzige Ausnahme bilden die CD-ROM-basierten Interventionen. Die gefundenen Resultate sprechen für eine hohe Zufriedenheit mit den Angeboten. Eine abschließende Beurteilung der Wirksamkeit kann noch nicht vorgenommen werden. Die gesichteten Studien lassen jedoch vermuten, dass mit Hilfe neuer Medien wirksame Prävention betrieben werden kann.

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