Frühförderung interdisziplinär

Zeitschrift für Frühe Hilfen und frühe Förderung benachteiligter, entwicklungsauffälliger und behinderter Kinder

Herausgeber: Speck, Otto / Hollmann, Helmut / Peterander, Franz / Simoni, Heidi / Walthes, Renate

1. Auflage Heft 3, 2005.

€ [D] 29,00 / € [A] 29,90

Dörte Grasmann, Elisabeth Libal, Lutz Goldbeck, Jörg Fegert, Ute Ziegenhain:
Bindungsorientierte Diagnostik von Säuglingen in der Arbeit mit Pflegekindern und ihren Familien
Attachment Diagnosis of Babies in the Context of Foster Care

2005, 107-114

Pflegekinder sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt psychologisch/psychiatrische Auffälligkeiten zu entwickeln, die ihre Entwicklung in erheblichem Maße beeinträchtigen können. Umso wichtiger erscheint eine frühe diagnostische Abklärung und Initiierung fördernder und begleitender Maßnahmen, um die ungünstigen Entwicklungsbedingungen positiv zu verändern. Insbesondere bindungstheoretischen Diagnostik- und Beratungsansätzen kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Auf der Basis eigener Praxiserfahrungen im Rahmen der Spezialsprechstunde für Pflegekinder an der Institutsambulanz der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Ulm sowie anhand eines Fallbeispiels wird der Bedarf aufgezeigt und wird die Notwendigkeit einer verbesserten frühen sekundär-präventiven Beratungsroutine diskutiert.

Keywords: Pflegekinder, Bindungstheorie, Frühdiagnostik, Prävention

Pflegekinder sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt psychologisch/psychiatrische Auffälligkeiten zu entwickeln, die ihre Entwicklung in erheblichem Maße beeinträchtigen können. Umso wichtiger erscheint eine frühe diagnostische Abklärung und Initiierung fördernder und begleitender Maßnahmen, um die ungünstigen Entwicklungsbedingungen positiv zu verändern. Insbesondere bindungstheoretischen Diagnostik- und Beratungsansätzen kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Auf der Basis eigener Praxiserfahrungen im Rahmen der Spezialsprechstunde für Pflegekinder an der Institutsambulanz der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Ulm sowie anhand eines Fallbeispiels wird der Bedarf aufgezeigt und wird die Notwendigkeit einer verbesserten frühen sekundär-präventiven Beratungsroutine diskutiert.

English Abstract (engl.)



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