motorik

Zeitschrift für Psychomotorik in Entwicklung, Bildung und Gesundheit

Herausgeber: Blos, Kimon / Fischer, Klaus / Haas, Ruth / Krus, Astrid / Weiß, Otmar

1. Auflage Heft 1, 2015.

€ [D] 23,00 / € [A] 23,70

DOI: 10.2378/mot2015.art05d
Stefan Valkanover:
Auf den Punkt gebracht: Wissen kompakt: Selbstkonzept

2015, 31-33

Beim Lösen von Bewegungsaufgaben lernen Kinder ihre motorischen Kompetenzen kennen und einschätzen: »Kann ich mit geschlossenen Augen über den Balken gehen, ohne die Balance zu verlieren und herunterzufallen? Benötige ich dazu Hilfe? Bin ich zufrieden mit meinen Balancierkünsten?« Diese im Alltag oft implizit ablaufenden Einschätzungs- und Bewertungsprozesse – hier am Beispiel von motorischen Funktionen – stellen Bausteine dar, mit denen Kinder ein Bild von sich selbst entwerfen und so ein subjektives Modell ihrer Persönlichkeit aufbauen. Dieses sogenannte »Selbstkonzept« ist für die Entwicklung des Menschen wichtig, weil es eine verhaltensregulative Funktion hat. Es beeinflusst u. a., an welche Aufgaben sich eine Person heranwagt oder wie sich Menschen in eine Beziehung einbringen (Roebers 2007).

Beim Lösen von Bewegungsaufgaben lernen Kinder ihre motorischen Kompetenzen kennen und einschätzen: »Kann ich mit geschlossenen Augen über den Balken gehen, ohne die Balance zu verlieren und herunterzufallen? Benötige ich dazu Hilfe? Bin ich zufrieden mit meinen Balancierkünsten?« Diese im Alltag oft implizit ablaufenden Einschätzungs- und Bewertungsprozesse – hier am Beispiel von motorischen Funktionen – stellen Bausteine dar, mit denen Kinder ein Bild von sich selbst entwerfen und so ein subjektives Modell ihrer Persönlichkeit aufbauen. Dieses sogenannte »Selbstkonzept« ist für die Entwicklung des Menschen wichtig, weil es eine verhaltensregulative Funktion hat. Es beeinflusst u. a., an welche Aufgaben sich eine Person heranwagt oder wie sich Menschen in eine Beziehung einbringen (Roebers 2007).

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