Frühförderung interdisziplinär

Zeitschrift für Frühe Hilfen und frühe Förderung benachteiligter, entwicklungsauffälliger und behinderter Kinder

Herausgeber: Speck, Otto / Hollmann, Helmut / Peterander, Franz / Simoni, Heidi / Walthes, Renate

1. Auflage Heft 1, 2015.

€ [D] 29,00 / € [A] 29,90

DOI: 10.2378/fi2015.art02d
Manfred Pretis:
Erlebte Fördereffekte und Familienorientierung in der Frühförderung
Percieved Effects and Family orientation in Early Childhood Intervention

2015, 19-31

Familienorientierung stellt eines der Hauptprinzipien und Alleinstellungsmerkmale in der Frühförderung dar. Die Studie erhebt, inwiefern ein Zusammenhang zwischen Effekten, die der Frühförderung vonseiten der Eltern zugeschrieben werden, und erlebter Familienorientierung besteht. 43 Frühförderstellen in 5 norddeutschen Bundesländern nahmen daran teil (1456 Eltern). Die Ergebnisse spiegeln ein hohes Ausmaß an Familienorientierung und subjektiv attribuierter Effekte an die Frühförderung wider. Die erlebte Wirksamkeit steht dabei in statistisch signifikantem positivem Zusammenhang mit Familienorientierung, wenn auch das Ausmaß der aufgeklärten Varianz numerisch gering erscheint. Kein Zusammenhang konnte zwischen dem Setting der Frühförderung und erlebten Effekten vonseiten der Eltern gefunden werden.

Summary: Family orientation can be seen as one key principle in early childhood intervention. The current study analyses correlations between perceived effects from the side of parents and perceived family orientation of the service. 43 centers in 5 Northern German provinces took part (1456 parents). Data reflect that a significant correlation could be found between family orientation and perceived effects, however “explained variance” can be assessed as low. No correlation could be found between the setting and perceived effects.

Keywords: Family orientation, setting, outcome

Deutsch Abstract (dt.) | PDF Volltext



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