Frühförderung interdisziplinär

Zeitschrift für Frühe Hilfen und frühe Förderung benachteiligter, entwicklungsauffälliger und behinderter Kinder

Herausgeber: Speck, Otto / Hollmann, Helmut / Peterander, Franz / Simoni, Heidi / Walthes, Renate

1. Auflage Heft 4, 2014.

€ [D] 29,00 / € [A] 29,90

DOI: 10.2378/fi2014.art25d
Manfred Hintermair:
Empowerment und familienorientierte Frühförderung
Empowerment and family-centered early intervention

2014, 219-229

Zusammenfassung: Empowerment ist in den letzten Jahren zu einem Ansatz reüssiert, der in vielen gesellschaftlichen Bereichen zu einem radikalen Umdenken in Bezug auf professionelle Angebote für "Menschen in Not" geführt hat, indem er nicht auf den Aspekt der Hilfsbedürftigkeit abhebt, sondern die Stärkung der Selbstgestaltungskräfte des Individuums in den Mittelpunkt stellt. In dem Beitrag werden zum einen die wesent-lichen Merkmale von Empowerment herausgestellt, um damit aufzuzeigen, was psychosoziale Arbeit auszeichnet, die das Empowermentkonzept für sich in Anspruch nimmt. Zum anderen wird die enge Verbindung von Empowerment mit den Grundsätzen einer familienorientierten Frühförderung aufgezeigt. Als deren wesentliches Postulat gilt die Stärkung elterlicher Kompetenz und des elterlichen Vertrauens in ihre eigenen Kräfte. Konsequenzen für die Frühförderung aufgrund veränderter Familienstrukturen und Erwerbsbiografien werden diskutiert.

Keywords: Empowerment, familienorientierte Frühförderung, Stärkung der Eltern

Zusammenfassung: Empowerment ist in den letzten Jahren zu einem Ansatz reüssiert, der in vielen gesellschaftlichen Bereichen zu einem radikalen Umdenken in Bezug auf professionelle Angebote für "Menschen in Not" geführt hat, indem er nicht auf den Aspekt der Hilfsbedürftigkeit abhebt, sondern die Stärkung der Selbstgestaltungskräfte des Individuums in den Mittelpunkt stellt. In dem Beitrag werden zum einen die wesent-lichen Merkmale von Empowerment herausgestellt, um damit aufzuzeigen, was psychosoziale Arbeit auszeichnet, die das Empowermentkonzept für sich in Anspruch nimmt. Zum anderen wird die enge Verbindung von Empowerment mit den Grundsätzen einer familienorientierten Frühförderung aufgezeigt. Als deren wesentliches Postulat gilt die Stärkung elterlicher Kompetenz und des elterlichen Vertrauens in ihre eigenen Kräfte. Konsequenzen für die Frühförderung aufgrund veränderter Familienstrukturen und Erwerbsbiografien werden diskutiert.

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