unsere jugend

Die Zeitschrift für Studium und Praxis der Sozialpädagogik

Herausgeber: Kurz-Adam, Maria / Lippmann, Claus / Merten, Roland / Speck, Karsten

1. Auflage Heft 9, 2014.

€ [D] 16,00 / € [A] 16,50

DOI: 10.2378/uj2014.art46d
Franz-Josef Hücker:
Rezension: Benedikt Wisniewski, Andreas Vogel (Hrsg.), 2013: Schule auf Abwegen. Mythen, Irrtümer und Aberglaube in der Pädagogik

2014, 392-393

Benedikt Wisniewski, Andreas Vogel (Hrsg.), 2013: Schule auf Abwegen. Mythen, Irrtümer und Aberglaube in der Pädagogik Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren, 164 Seiten, € 16,- Die Früchte deutscher Bildungspolitik werden sichtbar und vergleichbar in den Studien der OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development). Die Ergebnisse sind bekannt und setzen ein deutliches Fragezeichen hinter die Leistungsfähigkeit des deutschen Bildungswesens, das sich auch auf nationale Studien stützen kann. Dazu zählt etwa die "Level-One-Studie", nach der es in Deutschland 7,5 Millionen funktionale AnalphabetInnen (18 bis 64 Jahre) gibt. Das sind 14 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung, rund jede/r siebte Erwachsene. So ist es nur allzu verständlich, dass die Studie eines Bildungsforschers, die als "Heiliger Gral der Schul- und Unterrichtsforschung" apostrophiert wird und die Rezeptur des Lernerfolgs beinhalten soll, hierzulande ganz besonders hohe Wellen geschlagen hat.

Benedikt Wisniewski, Andreas Vogel (Hrsg.), 2013: Schule auf Abwegen. Mythen, Irrtümer und Aberglaube in der Pädagogik Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren, 164 Seiten, € 16,- Die Früchte deutscher Bildungspolitik werden sichtbar und vergleichbar in den Studien der OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development). Die Ergebnisse sind bekannt und setzen ein deutliches Fragezeichen hinter die Leistungsfähigkeit des deutschen Bildungswesens, das sich auch auf nationale Studien stützen kann. Dazu zählt etwa die "Level-One-Studie", nach der es in Deutschland 7,5 Millionen funktionale AnalphabetInnen (18 bis 64 Jahre) gibt. Das sind 14 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung, rund jede/r siebte Erwachsene. So ist es nur allzu verständlich, dass die Studie eines Bildungsforschers, die als "Heiliger Gral der Schul- und Unterrichtsforschung" apostrophiert wird und die Rezeptur des Lernerfolgs beinhalten soll, hierzulande ganz besonders hohe Wellen geschlagen hat.

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