Frühförderung interdisziplinär

Zeitschrift für Frühe Hilfen und frühe Förderung benachteiligter, entwicklungsauffälliger und behinderter Kinder

Herausgeber: Speck, Otto / Hollmann, Helmut / Peterander, Franz / Simoni, Heidi / Walthes, Renate

1. Auflage Heft 2, 2014.

€ [D] 29,00 / € [A] 29,90

DOI: 10.2378/fi2014.art10d
Donald Vogel:
Selbsteinschätzungen professioneller Beratungskompetenz für Eltern von Säuglingen und Kleinkindern
Self-assessments of professional competence in counseling of parents with infants and small children

2014, 99-108

Zusammenfassung: In zwei aufeinander aufbauenden Fragebogenstudien mit Messwiederholung zu einer bundesweit durchgeführten Seminarreihe der Erwachsenenbildung (EPB; mehrere Module über ca. ein Jahr) wurden die Teilnehmer um Selbsteinschätzungen ihrer Fertigkeiten und Kenntnisse zur Beratung von Eltern von Säuglingen und Kleinkindern gebeten. Eine überwiegend qualitative Vorstudie (drei Messzeitpunkte; N = 101) diente der Entwicklung von Hypothesen und der Operationalisierung der Fragen und Antwortformate. Die überwiegend quantitative quasiexperimentelle Hauptstudie (vier Messzeitpunkte; Treatment N = 125; Kontrollgruppe N = 101) optimierte die Messinstrumente der Vorstudie und erweiterte sie durch deklarative, assoziative und prozedurale Wissensaufgaben sowie direkte Selbsteinschätzungen der Kompetenz. Dieser Artikel fokussiert auf die Selbsteinschätzungen der Teilnehmer zu Beginn der Seminarreihen. Die Ergebnisse passen am besten zum Konzept der Expertiseforschung, das Kompetenz als sehr spezifisch sieht.

Keywords: Professionelle Beratungskompetenz, Expertise, Beratung in der Frühförderung

Zusammenfassung: In zwei aufeinander aufbauenden Fragebogenstudien mit Messwiederholung zu einer bundesweit durchgeführten Seminarreihe der Erwachsenenbildung (EPB; mehrere Module über ca. ein Jahr) wurden die Teilnehmer um Selbsteinschätzungen ihrer Fertigkeiten und Kenntnisse zur Beratung von Eltern von Säuglingen und Kleinkindern gebeten. Eine überwiegend qualitative Vorstudie (drei Messzeitpunkte; N = 101) diente der Entwicklung von Hypothesen und der Operationalisierung der Fragen und Antwortformate. Die überwiegend quantitative quasiexperimentelle Hauptstudie (vier Messzeitpunkte; Treatment N = 125; Kontrollgruppe N = 101) optimierte die Messinstrumente der Vorstudie und erweiterte sie durch deklarative, assoziative und prozedurale Wissensaufgaben sowie direkte Selbsteinschätzungen der Kompetenz. Dieser Artikel fokussiert auf die Selbsteinschätzungen der Teilnehmer zu Beginn der Seminarreihen. Die Ergebnisse passen am besten zum Konzept der Expertiseforschung, das Kompetenz als sehr spezifisch sieht.

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