Frühförderung interdisziplinär

Zeitschrift für Frühe Hilfen und frühe Förderung benachteiligter, entwicklungsauffälliger und behinderter Kinder

Herausgeber: Speck, Otto / Hollmann, Helmut / Peterander, Franz / Simoni, Heidi / Walthes, Renate

1. Auflage Heft 2, 2014.

€ [D] 29,00 / € [A] 29,90

DOI: 10.2378/fi2014.art08d
Marius Metzger, Simone Villiger, Lorenza Cattaneo:
Informelle Familienbildung zur frühen Förderung
Informal parent education impact on early childcare and education Informal parent education impact on early childcare and education

2014, 80-87

Zusammenfassung: Die vorliegende Studie untersuchte die Wirkung informeller Familienbildung zur frühen Förderung im Kontext der nationalen Kampagne „Stark durch Beziehung“, welche Eltern mit und ohne Migrationshintergrund zur Gestaltung einer tragfähigen Beziehung in der frühen Familienphase befähigen wollte. Zur Überprüfung deren Wirkung wurde eine gesamtschweizerische Befragung von Hebammen, Mütter- und Väterberaterinnen sowie Kinderärztinnen und Kinderärzten (n = 617) durchgeführt und mit Expertinneninterviews kombiniert (n = 10). Darüber hinaus wurden Gruppendiskussionen mit zehn Elterngruppen durchgeführt, wodurch die Perspektive von insgesamt fünfzig Eltern erhoben werden konnte (n = 50). Aus den Ergebnissen der Befragung von Fachpersonen und Eltern geht hervor, dass sich informelle Familienbildung zur frühen Förderung unter bestimmten Bedingungen als nützlich erweist. Es ließen sich insbesondere Veränderungen des Bewusstseins für die Wichtigkeit der frühen Bindung, der Motiva-tion für die Auseinandersetzung mit Erziehungsthemen sowie des Erziehungsverhaltens nachweisen. Die Bereitschaft zum Besuch von Familienbildungsangeboten ließ sich dagegen nur bei einer Minderheit der Eltern steigern. Zusammenfassung: Die vorliegende Studie untersuchte die Wirkung informeller Familienbildung zur frühen Förderung im Kontext der nationalen Kampagne „Stark durch Beziehung“, welche Eltern mit und ohne Migrationshintergrund zur Gestaltung einer tragfähigen Beziehung in der frühen Familienphase befähigen wollte. Zur Überprüfung deren Wirkung wurde eine gesamtschweizerische Befragung von Hebammen, Mütter- und Väterberaterinnen sowie Kinderärztinnen und Kinderärzten (n = 617) durchgeführt und mit Expertinneninterviews kombiniert (n = 10). Darüber hinaus wurden Gruppendiskussionen mit zehn Elterngruppen durchgeführt, wodurch die Perspektive von insgesamt fünfzig Eltern erhoben werden konnte (n = 50). Aus den Ergebnissen der Befragung von Fachpersonen und Eltern geht hervor, dass sich informelle Familienbildung zur frühen Förderung unter bestimmten Bedingungen als nützlich erweist. Es ließen sich insbesondere Veränderungen des Bewusstseins für die Wichtigkeit der frühen Bindung, der Motiva-tion für die Auseinandersetzung mit Erziehungsthemen sowie des Erziehungsverhaltens nachweisen. Die Bereitschaft zum Besuch von Familienbildungsangeboten ließ sich dagegen nur bei einer Minderheit der Eltern steigern.

Keywords: Familienbildung, Elternschaft, frühe Förderung

Zusammenfassung: Die vorliegende Studie untersuchte die Wirkung informeller Familienbildung zur frühen Förderung im Kontext der nationalen Kampagne „Stark durch Beziehung“, welche Eltern mit und ohne Migrationshintergrund zur Gestaltung einer tragfähigen Beziehung in der frühen Familienphase befähigen wollte. Zur Überprüfung deren Wirkung wurde eine gesamtschweizerische Befragung von Hebammen, Mütter- und Väterberaterinnen sowie Kinderärztinnen und Kinderärzten (n = 617) durchgeführt und mit Expertinneninterviews kombiniert (n = 10). Darüber hinaus wurden Gruppendiskussionen mit zehn Elterngruppen durchgeführt, wodurch die Perspektive von insgesamt fünfzig Eltern erhoben werden konnte (n = 50). Aus den Ergebnissen der Befragung von Fachpersonen und Eltern geht hervor, dass sich informelle Familienbildung zur frühen Förderung unter bestimmten Bedingungen als nützlich erweist. Es ließen sich insbesondere Veränderungen des Bewusstseins für die Wichtigkeit der frühen Bindung, der Motiva-tion für die Auseinandersetzung mit Erziehungsthemen sowie des Erziehungsverhaltens nachweisen. Die Bereitschaft zum Besuch von Familienbildungsangeboten ließ sich dagegen nur bei einer Minderheit der Eltern steigern. Zusammenfassung: Die vorliegende Studie untersuchte die Wirkung informeller Familienbildung zur frühen Förderung im Kontext der nationalen Kampagne „Stark durch Beziehung“, welche Eltern mit und ohne Migrationshintergrund zur Gestaltung einer tragfähigen Beziehung in der frühen Familienphase befähigen wollte. Zur Überprüfung deren Wirkung wurde eine gesamtschweizerische Befragung von Hebammen, Mütter- und Väterberaterinnen sowie Kinderärztinnen und Kinderärzten (n = 617) durchgeführt und mit Expertinneninterviews kombiniert (n = 10). Darüber hinaus wurden Gruppendiskussionen mit zehn Elterngruppen durchgeführt, wodurch die Perspektive von insgesamt fünfzig Eltern erhoben werden konnte (n = 50). Aus den Ergebnissen der Befragung von Fachpersonen und Eltern geht hervor, dass sich informelle Familienbildung zur frühen Förderung unter bestimmten Bedingungen als nützlich erweist. Es ließen sich insbesondere Veränderungen des Bewusstseins für die Wichtigkeit der frühen Bindung, der Motiva-tion für die Auseinandersetzung mit Erziehungsthemen sowie des Erziehungsverhaltens nachweisen. Die Bereitschaft zum Besuch von Familienbildungsangeboten ließ sich dagegen nur bei einer Minderheit der Eltern steigern.

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