Frühförderung interdisziplinär

Zeitschrift für Frühe Hilfen und frühe Förderung benachteiligter, entwicklungsauffälliger und behinderter Kinder

Herausgeber: Speck, Otto / Hollmann, Helmut / Peterander, Franz / Simoni, Heidi / Walthes, Renate

1. Auflage Heft 2, 2014.

€ [D] 29,00 / € [A] 29,90

DOI: 10.2378/fi2014.art07d
Klaus Sarimski, Manfred Hintermair, Markus Lang:
Familienorientiertes Arbeiten in der Frühförderung
Family-centered early intervention

2014, 68-79

Zusammenfassung: Familienorientierung gehört zu den Grundprinzipien der Frühförderung. Dennoch zeigen Befragungen, dass ein nicht unbeträchtlicher Teil von Eltern mit dem Frühförderangebot nicht zufrieden ist. Es wird über eine Befragung von 44 Fachkräften aus Frühförderstellen berichtet zu ihren Einstellungen und Erfahrungen bei familienorientiertem Arbeiten. Die Antworten lassen – bei grundsätzlich positiver Grundhaltung zur Familienorientierung – individuelle Unterschiede in der Praxis hinsichtlich der Orientierung an den familiären Bedürfnissen und der Unterstützung der Eltern bei der Förderung ihrer Kinder im Alltag erkennen. Fortbildungsangebote, die Super- und Intervisionsmöglichkeiten einschließen, können zu einer weiteren Verbesserung der familienorientierten Praxis beitragen.

Summary: Family-centered early intervention – perspectives from providers Summary: Family-centered services are characteristic for the field of early intervention. Yet there is a considerable subgroup of parents who is unsatisfied with the services they receive. We report on interviews with 44 early intervention service providers concerning their attitude and experience with family-centered practice. While the majority supports family-centeredness as a principle, two themes emerged from the interviews as critical inter-individual differences: acceptance of family needs and priorities as leading focus of planning and the provider’s role as active teacher of the caregiver to promote child development in routine activities. Supporting professional development via expert- and peer-feedback may contribute to optimal service provision to caregivers.

Keywords: Early intervention, family-centeredness, provider perspectives

Deutsch Abstract (dt.) | PDF Volltext



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