Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete (VHN)

Herausgeber: Hartmann, Erich / Herz, Birgit / Kuhl, Jan

1. Auflage Heft 1, 2014.

€ [D] 28,00 / € [A] 28,00

DOI: 10.2378/vhn2014.art02d
Susanne Schwab, Tobias Tretter, Markus Gebhardt:
Entwicklung und Überprüfung eines fallbasierten Instruments zur Messung der Einstellung zur schulischen Integration
Construction and Evaluation of a Case-Based Instrument for the Measurement of the Attitude Towards Inclusive Education

2014, 20-32

Zur Erfassung der Einstellung gegenüber schulischer Integration wurde der Kurzfragebogen "Attitudes Towards Inclusion Scale (ATIS)" entwickelt. Im Rahmen von zwei Erhebungen wurden insgesamt 2’158 Personen befragt. Die Ergebnisse werden in diesem Artikel analysiert, wobei gezeigt werden kann, dass die Skala unabhängig von der Instruktion (integratives vs. Segregatives Setting) eine akzeptable interne Konsistenz aufweist und die einfaktorielle Struktur als weitgehend bestätigt betrachtet werden kann. Die befragten Personen gaben insgesamt eine neutrale bis vorsichtig positive Einstellung zur schulischen Integration von Kindern mit Behinderung an, wobei die Art der Behinderung eine wichtige Rolle spielte. Weiter zeigten sich Reihenfolgeneffekte in Bezug auf die Instruktion. So war die Einstellung zur schulischen Integration positiver, wenn zuerst ein integratives Setting und danach erst das segregative Setting vorgestellt wurde.

Keywords: Einstellungen, schulische Integration, Sonderpädagogik, Behinderung

Zur Erfassung der Einstellung gegenüber schulischer Integration wurde der Kurzfragebogen "Attitudes Towards Inclusion Scale (ATIS)" entwickelt. Im Rahmen von zwei Erhebungen wurden insgesamt 2’158 Personen befragt. Die Ergebnisse werden in diesem Artikel analysiert, wobei gezeigt werden kann, dass die Skala unabhängig von der Instruktion (integratives vs. Segregatives Setting) eine akzeptable interne Konsistenz aufweist und die einfaktorielle Struktur als weitgehend bestätigt betrachtet werden kann. Die befragten Personen gaben insgesamt eine neutrale bis vorsichtig positive Einstellung zur schulischen Integration von Kindern mit Behinderung an, wobei die Art der Behinderung eine wichtige Rolle spielte. Weiter zeigten sich Reihenfolgeneffekte in Bezug auf die Instruktion. So war die Einstellung zur schulischen Integration positiver, wenn zuerst ein integratives Setting und danach erst das segregative Setting vorgestellt wurde.

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