Frühförderung interdisziplinär

Zeitschrift für Frühe Hilfen und frühe Förderung benachteiligter, entwicklungsauffälliger und behinderter Kinder

Herausgeber: Speck, Otto / Hollmann, Helmut / Peterander, Franz / Simoni, Heidi / Walthes, Renate

1. Auflage Heft 4, 2013.

€ [D] 29,00 / € [A] 29,90

DOI: 10.2378/fi2013.art12d
Martin Thurmair:
Netzwerke Frühe Hilfen und der Beitrag von Frühförderstellen
Networks in early assistance for families in risk conditions and the contribution of early intervention services

2013, 206-221

Im Konzept der nationalen Frühen Hilfen spielt Vernetzung der existierenden Hilfe-Systeme eine zentrale Rolle. Die Interdisziplinäre Frühförderung wird bei den Frühen Hilfen oft als ein wichtiger Partner angesehen. Sie hat, wie neuere Daten aus Bayern differenziert aufzeigen, vielfältige Kooperationsbeziehungen in die Systeme Gesundheit, Kinder- und Jugendhilfe und Schule; einige davon können nach Ausmaß und Charakter als „Netzwerkbeziehungen“ angesehen werden. Als mögliche Anknüpfungspunkte von Netzwerken der „Frühen Hilfen“ bei den interdisziplinären Frühförderstellen werden hier skizziert: Praktische Unterstützung für Familien in prekären Lagen; interaktionsorientierte Therapieangebote in der frühen Kindheit; Elterngruppen und Treffpunkte; Familienbildung; Standorte und soziale Infrastruktur; und Fachdienste für Kindertagesstätten.

Keywords: Kooperation, Netzwerke, Interdisziplinäre Frühförderstellen, Frühe Hilfen, Familien in prekären Lagen

Im Konzept der nationalen Frühen Hilfen spielt Vernetzung der existierenden Hilfe-Systeme eine zentrale Rolle. Die Interdisziplinäre Frühförderung wird bei den Frühen Hilfen oft als ein wichtiger Partner angesehen. Sie hat, wie neuere Daten aus Bayern differenziert aufzeigen, vielfältige Kooperationsbeziehungen in die Systeme Gesundheit, Kinder- und Jugendhilfe und Schule; einige davon können nach Ausmaß und Charakter als „Netzwerkbeziehungen“ angesehen werden. Als mögliche Anknüpfungspunkte von Netzwerken der „Frühen Hilfen“ bei den interdisziplinären Frühförderstellen werden hier skizziert: Praktische Unterstützung für Familien in prekären Lagen; interaktionsorientierte Therapieangebote in der frühen Kindheit; Elterngruppen und Treffpunkte; Familienbildung; Standorte und soziale Infrastruktur; und Fachdienste für Kindertagesstätten.

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