Psychologie in Erziehung und Unterricht

Zeitschrift für Forschung und Praxis

Herausgeber: Köller, Olaf / Lewalter, Doris / Saalbach, Henrik / Walper, Sabine

1. Auflage Heft 2, 2013.

€ [D] 58,00 / € [A] 59,70

DOI: 10.2378/peu2013.art07d
Mandy Grumm, Sascha Hein, Michael Fingerle:
Schulische Präventionsprogramme
Prevention Programs in Schools

2013, 81-93

Prävention an Schulen ist eines der zentralen Themen unserer Zeit. Es existiert eine Vielzahl von Programmen zur Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen sowie zur Verringerung von aggressivem Verhalten. Verschiedene Studien belegen, dass die Wirksamkeit von Präventionsprogrammen von verschiedenen Faktoren abhängt und dass verschiedene Programme in unterschiedlichem Maße dazu geeignet sind, die angestrebten Ziele zu erreichen. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wird eine Studie berichtet, in der 107 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 85 hessischen Grundschulen dazu befragt wurden, welche Präventionsmaßnahmen an ihren Schulen angeboten werden. Die Ergebnisse zeigen, dass Trainings sozialer Kompetenzen und Ansätze der Mediation am häufigsten angewandt werden. Darüber hinaus wurden die Teilnehmer der Studie nach ihrer Bewertung und Akzeptanz der eingesetzten Methoden gefragt. Im Rahmen der Diskussion wird auf die Bedeutsamkeit von Qualitätsstandards für Präventionsangebote eingegangen und es wird ein Ausblick auf Implikationen für die Anwendungspraxis gegeben

Keywords: Prävention, Schule, Qualitätsstandards, soziale Kompetenz

Prävention an Schulen ist eines der zentralen Themen unserer Zeit. Es existiert eine Vielzahl von Programmen zur Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen sowie zur Verringerung von aggressivem Verhalten. Verschiedene Studien belegen, dass die Wirksamkeit von Präventionsprogrammen von verschiedenen Faktoren abhängt und dass verschiedene Programme in unterschiedlichem Maße dazu geeignet sind, die angestrebten Ziele zu erreichen. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wird eine Studie berichtet, in der 107 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 85 hessischen Grundschulen dazu befragt wurden, welche Präventionsmaßnahmen an ihren Schulen angeboten werden. Die Ergebnisse zeigen, dass Trainings sozialer Kompetenzen und Ansätze der Mediation am häufigsten angewandt werden. Darüber hinaus wurden die Teilnehmer der Studie nach ihrer Bewertung und Akzeptanz der eingesetzten Methoden gefragt. Im Rahmen der Diskussion wird auf die Bedeutsamkeit von Qualitätsstandards für Präventionsangebote eingegangen und es wird ein Ausblick auf Implikationen für die Anwendungspraxis gegeben

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