Frühförderung interdisziplinär

Zeitschrift für Frühe Hilfen und frühe Förderung benachteiligter, entwicklungsauffälliger und behinderter Kinder

Herausgeber: Speck, Otto / Hollmann, Helmut / Peterander, Franz / Simoni, Heidi / Walthes, Renate

1. Auflage Heft 4, 2012.

€ [D] 29,00 / € [A] 29,90

DOI: 10.2378/fi2012.art12d
Christina Seelhorst, Silvia Wiedebusch, Christoff Zalpour, Johannes Behnen, Jürgen Patock:
Zusammenarbeit zwischen Frühförderstellen und Kindertageseinrichtungen bei der Diagnostik und Förderung von Kindern im Vorschulalter
Collaboration of early intervention centers and child day care institutions with respect to diagnosis and intervention of preschool children

2012, 178-186

Zum Thema der Vernetzung von Kindertageseinrichtungen und Frühförderstellen sowie zur Gestaltung der Kooperationsbeziehungen liegen bislang nur wenige Daten vor. Wie diese Zusammenarbeit von Erzieherinnen1 und Frühförderinnen in Bezug auf die Informationskultur realisiert wird, wurde daher mittels einer Querschnittstudie untersucht. Auf Basis von Qualitätskriterien für eine gute Zusammenarbeit und unter Beachtung der institutionellen Rahmenbedingungen wurde ein Fragebogen entwickelt, den 143 Erzieherinnen aus niedersächsischen Kindertageseinrichtungen beantworteten. Es zeigt sich eine Schnittstellenproblematik in der Zusammenarbeit, da die vorherrschende Kontaktart zwischen den Beteiligten das "Tür-und-Angelgespräch" ist und es im Bereich der Förderung kaum Rückkopplungsprozesse von den Frühförderinnen zu den Erzieherinnen gibt.

Keywords: Frühförderstellen, Kindertageseinrichtungen, Diagnostik, Frühförderung

Zum Thema der Vernetzung von Kindertageseinrichtungen und Frühförderstellen sowie zur Gestaltung der Kooperationsbeziehungen liegen bislang nur wenige Daten vor. Wie diese Zusammenarbeit von Erzieherinnen1 und Frühförderinnen in Bezug auf die Informationskultur realisiert wird, wurde daher mittels einer Querschnittstudie untersucht. Auf Basis von Qualitätskriterien für eine gute Zusammenarbeit und unter Beachtung der institutionellen Rahmenbedingungen wurde ein Fragebogen entwickelt, den 143 Erzieherinnen aus niedersächsischen Kindertageseinrichtungen beantworteten. Es zeigt sich eine Schnittstellenproblematik in der Zusammenarbeit, da die vorherrschende Kontaktart zwischen den Beteiligten das "Tür-und-Angelgespräch" ist und es im Bereich der Förderung kaum Rückkopplungsprozesse von den Frühförderinnen zu den Erzieherinnen gibt.

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