Psychologie in Erziehung und Unterricht

Zeitschrift für Forschung und Praxis

Herausgeber: Köller, Olaf / Lewalter, Doris / Saalbach, Henrik / Walper, Sabine

1. Auflage Heft 4, 2012.

€ [D] 58,00 / € [A] 59,70

DOI: 10.2378/peu2012.art22d
Andreas Eickhorst, Anna Sidor, Britta Frey, Manfred Cierpka:
Frühe Hilfen durch "Keiner fällt durchs Netz" - Ein Modellprojekt zur psychosozialen Prävention für Familien mit Kindern im ersten Lebensjahr
Early Prevention via "Nobody slips through the Net" for Families at Risk

2012, 290-302

Das Projekt "Keiner fällt durchs Netz" mit seinen Bestandteilen Netzwerkbildung, Elternkurs (Komm-Struktur) und aufsuchende Hilfen durch Familienhebammen und Kinderkrankenschwestern (Geh-Struktur) wird als ein Beispiel Früher Hilfen in Deutschland vorgestellt. Ausschnitte aus den Strukturen und Fallzahlen der Vermittlung und Koordinierung der Hilfen, inhaltliche Erkenntnisse aus drei Jahren Laufzeit als Modellprojekt des "Nationalen Zentrums Frühe Hilfen" (NZFH) sowie erste vorläufige Ergebnisse aus der begleitenden Wirksamkeitsevaluation werden präsentiert. Die Komplexität der Vermittlungsmechanismen sowie die positive Wirkung der angebotenen Hilfen auf die soziale Entwicklung der Kinder, die wahrgenommene mütterliche Belastung durch das Baby sowie auf depressive Symptome der Mütter werden deutlich. Erläuterte inhaltliche Kernpunkte des Projektes sind die Familienhebammen als Berufsgruppe, die zentrale Rolle der Koordinierungsstellen in den Projektkreisen sowie der sich verändernde Präventionscharakter der angebotenen Hilfen.

Keywords: Frühe Hilfen, Netzwerkarbeit, Elternkurse, Familienhebammen, Wirksamkeit

Das Projekt "Keiner fällt durchs Netz" mit seinen Bestandteilen Netzwerkbildung, Elternkurs (Komm-Struktur) und aufsuchende Hilfen durch Familienhebammen und Kinderkrankenschwestern (Geh-Struktur) wird als ein Beispiel Früher Hilfen in Deutschland vorgestellt. Ausschnitte aus den Strukturen und Fallzahlen der Vermittlung und Koordinierung der Hilfen, inhaltliche Erkenntnisse aus drei Jahren Laufzeit als Modellprojekt des "Nationalen Zentrums Frühe Hilfen" (NZFH) sowie erste vorläufige Ergebnisse aus der begleitenden Wirksamkeitsevaluation werden präsentiert. Die Komplexität der Vermittlungsmechanismen sowie die positive Wirkung der angebotenen Hilfen auf die soziale Entwicklung der Kinder, die wahrgenommene mütterliche Belastung durch das Baby sowie auf depressive Symptome der Mütter werden deutlich. Erläuterte inhaltliche Kernpunkte des Projektes sind die Familienhebammen als Berufsgruppe, die zentrale Rolle der Koordinierungsstellen in den Projektkreisen sowie der sich verändernde Präventionscharakter der angebotenen Hilfen.

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