Psychologie in Erziehung und Unterricht

Zeitschrift für Forschung und Praxis

Herausgeber: Köller, Olaf / Lewalter, Doris / Saalbach, Henrik / Walper, Sabine

1. Auflage Heft 4, 2012.

€ [D] 58,00 / € [A] 59,70

Sabine Walper, Alexandra Langmeyer:
Editorial: Die Entwicklung und Wirkung Früher Hilfen in Deutschland: Eine Einführung in das Themenheft

2012, 241-246

Mit dem Start des Bundesprogramms „Frühe Hilfen für Eltern und Kinder und soziale Frühwarnsysteme“ im Jahr 2005 und der Gründung des Nationalen Zentrums Früher Hilfen (NZFH) im Jahr 2007 wurde in Deutschland eine Entwicklung auf den Weg gebracht, die markante Wirkungen auf zahlreiche Professio¬nen und Berufsfelder im Bereich des Gesundheitswesens und in den sozialen Diensten, insbesondere der Kinder- und Jugendhilfe, entfaltet. Zentrales Ziel dieser Initiativen ist es, die Entwicklungsbedingungen für Kinder in der Zeit zwischen Schwangerschaft und Ende des Kleinkindalters zu verbessern, also in jener ¬ersten Entwicklungsphase unterstützend zu wirken, die oft von den Familien als besonders anforderungsreich erlebt wird und in der Risiken für das Wohlergehen der Kinder erhöht sind (Paul, 2012; Sann, 2012 in diesem Heft). Da in dieser Phase entscheidende Weichen für die spätere Entwicklung der Kinder und ihrer Familien gestellt werden, kommt frühzeitigen präventiven Bemühungen um eine Begrenzung von Risikofaktoren und die Stärkung von Schutzfaktoren für ein gesundes Aufwachsen der Kinder und eine positive Familienentwicklung besondere Bedeutung zu [...]

Summary: Mit dem Start des Bundesprogramms „Frühe Hilfen für Eltern und Kinder und soziale Frühwarnsysteme“ im Jahr 2005 und der Gründung des Nationalen Zentrums Früher Hilfen (NZFH) im Jahr 2007 wurde in Deutschland eine Entwicklung auf den Weg gebracht, die markante Wirkungen auf zahlreiche Professio¬nen und Berufsfelder im Bereich des Gesundheitswesens und in den sozialen Diensten, insbesondere der Kinder- und Jugendhilfe, entfaltet. Zentrales Ziel dieser Initiativen ist es, die Entwicklungsbedingungen für Kinder in der Zeit zwischen Schwangerschaft und Ende des Kleinkindalters zu verbessern, also in jener ¬ersten Entwicklungsphase unterstützend zu wirken, die oft von den Familien als besonders anforderungsreich erlebt wird und in der Risiken für das Wohlergehen der Kinder erhöht sind (Paul, 2012; Sann, 2012 in diesem Heft). Da in dieser Phase entscheidende Weichen für die spätere Entwicklung der Kinder und ihrer Familien gestellt werden, kommt frühzeitigen präventiven Bemühungen um eine Begrenzung von Risikofaktoren und die Stärkung von Schutzfaktoren für ein gesundes Aufwachsen der Kinder und eine positive Familienentwicklung besondere Bedeutung zu. [...]

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