unsere jugend

Die Zeitschrift für Studium und Praxis der Sozialpädagogik

Herausgeber: Kurz-Adam, Maria / Lippmann, Claus / Merten, Roland / Speck, Karsten

1. Auflage Heft 6, 2012.

€ [D] 16,00 / € [A] 16,50

Sabine Behn, Gabriele Bindel-Kögel:
Editorial

2012, 241

Liebe Leserinnen und Leser,

wer sich mit Sozialpädagogischer Arbeit speziell unter Bedingungen der Haft wie etwa Jugendstrafvollzug, Jugendarrest oder Untersuchungshaft beschäftigen möchte, hat Probleme, aktuelle Fachliteratur zu finden. Ausdifferenzierte Angebote der Jugend(sozial)arbeit und der Jugendbildung mögen vor Ort durchaus erfolgreich praktiziert werden, sind jedoch bisher wenig veröffentlicht. Natürlich liegen der Arbeit mit inhaftierten straffällig gewordenen Jugendlichen nicht völlig andere Handlungskonzepte zugrunde als mit anderen entwicklungsgefährdeten Gruppen. Jedoch muss dem besonderen Umstand Rechnung getragen werden, dass es sich hier um erhebliche Zwangskontexte handelt und um Jugendliche, die in Schule und Ausbildung oftmals gescheitert sind. Unterstützung in der Vergangenheit konnten sie nur schwer annehmen oder haben eine solche aus ihrer Sicht kaum erlebt. Umso wichtiger ist es, ihr Recht auf Entwicklungsförderung und Erziehung zu einer eigen¬verantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit einzulösen, bzw. die Jugendlichen so zu fördern und zu fordern, dass ihnen Perspektiven für ein Leben in Freiheit und sozialer Verantwortung eröffnet werden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wer sich mit Sozialpädagogischer Arbeit speziell unter Bedingungen der Haft wie etwa Jugendstrafvollzug, Jugendarrest oder Untersuchungshaft beschäftigen möchte, hat Probleme, aktuelle Fachliteratur zu finden. Ausdifferenzierte Angebote der Jugend(sozial)arbeit und der Jugendbildung mögen vor Ort durchaus erfolgreich praktiziert werden, sind jedoch bisher wenig veröffentlicht. Natürlich liegen der Arbeit mit inhaftierten straffällig gewordenen Jugendlichen nicht völlig andere Handlungskonzepte zugrunde als mit anderen entwicklungsgefährdeten Gruppen. Jedoch muss dem besonderen Umstand Rechnung getragen werden, dass es sich hier um erhebliche Zwangskontexte handelt und um Jugendliche, die in Schule und Ausbildung oftmals gescheitert sind. Unterstützung in der Vergangenheit konnten sie nur schwer annehmen oder haben eine solche aus ihrer Sicht kaum erlebt. Umso wichtiger ist es, ihr Recht auf Entwicklungsförderung und Erziehung zu einer eigen¬verantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit einzulösen, bzw. die Jugendlichen so zu fördern und zu fordern, dass ihnen Perspektiven für ein Leben in Freiheit und sozialer Verantwortung eröffnet werden.

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