Frühförderung interdisziplinär

Zeitschrift für Frühe Hilfen und frühe Förderung benachteiligter, entwicklungsauffälliger und behinderter Kinder

Herausgeber: Speck, Otto / Hollmann, Helmut / Peterander, Franz / Simoni, Heidi / Walthes, Renate

1. Auflage Heft 3, 2012.

€ [D] 29,00 / € [A] 29,90

DOI: 10.2378/fi2012.art10d
Johannes Gruntz-Stoll, Sonja Horber Dörig:
Auch runde Tische haben Kanten - Kooperative Formen lösungsorientierter Auseinandersetzung mit Problemsituationen
Even Round Tables show Edges - Means and Ways of Solution-oriented Discussions in Cooperative Settings

2012, 130-137

Schwierige Situationen im Bereich der Frühförderung - beispielsweise in Kindertagesstätten - oder im Bereich der Lernförderung - etwa im -integrativen Unterricht bringen es mit sich, dass sowohl Früherzieherinnen und -erzieher als auch Lehrpersonen in ihren pädagogischen Kompetenzen gefordert und auf Unterstützung von und Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen sowie Fachpersonen angewiesen sind: Pädagogische Kompetenzen beinhalten so gesehen immer schon Bereitschaft zu kollegialer und - darüber hinaus - zu interdisziplinärer Zusammenarbeit. Im Rahmen von sogenannten Standortgesprächen und runden Tischen werden in unterschiedlichen Kontexten kooperative Lösungsprozesse initiiert und moderiert; dabei kommen Heilpädagoginnen und -pädagogen im Vorschul- wie im Schulbereich eine Reihe von anspruchsvollen Aufgaben zu. Der Beitrag umreißt diese Aufgaben und die damit verbundenen Herausforderungen in komplexen Systemen, geht auf die dialogische Haltung als Voraussetzung ihrer erfolgreichen Bewältigung ein und beschreibt Merkmale eines kooperativen Problemlösungskonzepts, wie es in der interdisziplinären Arbeit integrativer Pädagogik umgesetzt, im Masterstudiengang Sonderpädagogik mit den Vertiefungs-richtungen heilpädagogische Früherziehung und schulische Heilpädagogik am Institut Spezielle Pädagogik und Psychologie der Pädagogischen Hochschule FHNW vermittelt und seit der Einführung permanent weiterentwickelt wird.

Keywords: Schwierige Situationen, Kooperative Problemlösung, Verhaltensprobleme, Integrative Pädagogik

Schwierige Situationen im Bereich der Frühförderung - beispielsweise in Kindertagesstätten - oder im Bereich der Lernförderung - etwa im -integrativen Unterricht bringen es mit sich, dass sowohl Früherzieherinnen und -erzieher als auch Lehrpersonen in ihren pädagogischen Kompetenzen gefordert und auf Unterstützung von und Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen sowie Fachpersonen angewiesen sind: Pädagogische Kompetenzen beinhalten so gesehen immer schon Bereitschaft zu kollegialer und - darüber hinaus - zu interdisziplinärer Zusammenarbeit. Im Rahmen von sogenannten Standortgesprächen und runden Tischen werden in unterschiedlichen Kontexten kooperative Lösungsprozesse initiiert und moderiert; dabei kommen Heilpädagoginnen und -pädagogen im Vorschul- wie im Schulbereich eine Reihe von anspruchsvollen Aufgaben zu. Der Beitrag umreißt diese Aufgaben und die damit verbundenen Herausforderungen in komplexen Systemen, geht auf die dialogische Haltung als Voraussetzung ihrer erfolgreichen Bewältigung ein und beschreibt Merkmale eines kooperativen Problemlösungskonzepts, wie es in der interdisziplinären Arbeit integrativer Pädagogik umgesetzt, im Masterstudiengang Sonderpädagogik mit den Vertiefungs-richtungen heilpädagogische Früherziehung und schulische Heilpädagogik am Institut Spezielle Pädagogik und Psychologie der Pädagogischen Hochschule FHNW vermittelt und seit der Einführung permanent weiterentwickelt wird.

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