Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete (VHN)

Herausgeber: Hartmann, Erich / Herz, Birgit / Kuhl, Jan

1. Auflage Heft 1, 2012.

€ [D] 28,00 / € [A] 28,00

DOI: 10.2378/vhn2012.art03d
Sandra Deneke:
Zukunftsvorstellungen und Berufsorientierungen von benachteiligten Jugendlichen1
Vocational Orientations and Visions for the Future of Disadvantaged Adolescents

2012, 35-46

Die durch hohe Arbeitslosigkeit und Lehrstellenknappheit gekennzeichnete Arbeitsmarktsituation und der gesellschaftliche Wandel stellen eine Bedrohung für gering Qualifizierte dar. Insbesondere Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich Lernen zählen wegen eines oft fehlenden anerkannten Schulabschlusses und des Stigmas Behinderung zur Gruppe der Benachteiligten. Aufgrund der Bedeutung von Berufsorientierungen und Zukunftsvorstellungen für die berufliche und soziale Integration wird vor dem Hintergrund einer widersprüchlichen Forschungslage in einer qualitativ-explorativen Studie die Gruppe der Förderschüler genauer analysiert. Die Ergebnisse zeichnen ein positiveres Bild hinsichtlich ihrer Berufspläne, ihrer Einstellungen zur Zukunft und ihres beruflichen Zukunftsengagements, als es allgemeine Jugendstudien und die schlechte Ausgangslage der Förderschüler erwarten lassen.

Keywords: Berufsorientierungen, Einstellung zur Zukunft, Förderschwerpunkt Lernen

Die durch hohe Arbeitslosigkeit und Lehrstellenknappheit gekennzeichnete Arbeitsmarktsituation und der gesellschaftliche Wandel stellen eine Bedrohung für gering Qualifizierte dar. Insbesondere Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich Lernen zählen wegen eines oft fehlenden anerkannten Schulabschlusses und des Stigmas Behinderung zur Gruppe der Benachteiligten. Aufgrund der Bedeutung von Berufsorientierungen und Zukunftsvorstellungen für die berufliche und soziale Integration wird vor dem Hintergrund einer widersprüchlichen Forschungslage in einer qualitativ-explorativen Studie die Gruppe der Förderschüler genauer analysiert. Die Ergebnisse zeichnen ein positiveres Bild hinsichtlich ihrer Berufspläne, ihrer Einstellungen zur Zukunft und ihres beruflichen Zukunftsengagements, als es allgemeine Jugendstudien und die schlechte Ausgangslage der Förderschüler erwarten lassen.

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