unsere jugend

Die Zeitschrift für Studium und Praxis der Sozialpädagogik

Herausgeber: Kurz-Adam, Maria / Lippmann, Claus / Merten, Roland / Speck, Karsten

1. Auflage Heft 9, 2011.

€ [D] 16,00 / € [A] 16,50

Sabine Behn, Gabriele Bindel-Kögel:
Editorial

2011, 353

Liebe Leserinnen und Leser,

vor allem in deutschen Großstädten trifft man auf junge Menschen, die die Straße oder den Bahnhof als ihren Lebensmittelpunkt wählen. Ihre Zahl findet sich in keiner offiziellen Statistik, Schätzungen bewegen sich zwischen 7.000 und 100.000 Betroffenen in Deutschland. Die Motive der jungen Menschen sind vielfältig: Oft spielen Erfahrungen von Gewalt, Missbrauch und Lieblosigkeit eine Rolle, aber auch Freundschaften und Abenteuerlust können von Bedeutung sein. Mit Streetwork oder Notunterkünften versucht die Kinder- und Jugendhilfe sie zu erreichen, viele Wohnangebote sind jedoch mit Anforderungen verbunden, die von den jungen Menschen nicht (mehr) zu erfüllen sind.

Diese Ausgabe von unsere jugend nähert sich dem Thema der jungen Menschen auf der Straße von verschiedenen Seiten. Juliane Staehler beschreibt, weshalb Jugendliche sich für dieses Leben entscheiden, wie ihr Tagesablauf aussieht, welche Träume sie von ihrer Zukunft haben, und lässt die jungen Menschen auch direkt zu Wort kommen. Es werden Hilfsangebote in Berlin und Solingen vorgestellt, die sich an von Obdachlosigkeit betroffene junge Menschen richten und möglichst niedrigschwellig arbeiten. Abschließend stellt Katharina Wiatr die Rechte obdachloser Jugendlicher und junger Erwachsener im Rahmen des Kinder- und Jugendhilferechts dar.

Wir hoffen, Ihnen mit diesem Heft Anregungen für eine weitere Beschäftigung mit einem Thema zu geben, das für die jungen Menschen von existenzieller Bedeutung ist. Wie immer freuen wir uns über Rückmeldungen.

Liebe Leserinnen und Leser,

vor allem in deutschen Großstädten trifft man auf junge Menschen, die die Straße oder den Bahnhof als ihren Lebensmittelpunkt wählen. Ihre Zahl findet sich in keiner offiziellen Statistik, Schätzungen bewegen sich zwischen 7.000 und 100.000 Betroffenen in Deutschland. Die Motive der jungen Menschen sind vielfältig: Oft spielen Erfahrungen von Gewalt, Missbrauch und Lieblosigkeit eine Rolle, aber auch Freundschaften und Abenteuerlust können von Bedeutung sein. Mit Streetwork oder Notunterkünften versucht die Kinder- und Jugendhilfe sie zu erreichen, viele Wohnangebote sind jedoch mit Anforderungen verbunden, die von den jungen Menschen nicht (mehr) zu erfüllen sind.

Diese Ausgabe von unsere jugend nähert sich dem Thema der jungen Menschen auf der Straße von verschiedenen Seiten. Juliane Staehler beschreibt, weshalb Jugendliche sich für dieses Leben entscheiden, wie ihr Tagesablauf aussieht, welche Träume sie von ihrer Zukunft haben, und lässt die jungen Menschen auch direkt zu Wort kommen. Es werden Hilfsangebote in Berlin und Solingen vorgestellt, die sich an von Obdachlosigkeit betroffene junge Menschen richten und möglichst niedrigschwellig arbeiten. Abschließend stellt Katharina Wiatr die Rechte obdachloser Jugendlicher und junger Erwachsener im Rahmen des Kinder- und Jugendhilferechts dar.

Wir hoffen, Ihnen mit diesem Heft Anregungen für eine weitere Beschäftigung mit einem Thema zu geben, das für die jungen Menschen von existenzieller Bedeutung ist. Wie immer freuen wir uns über Rückmeldungen.

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