Psychologie in Erziehung und Unterricht

Zeitschrift für Forschung und Praxis

Herausgeber: Köller, Olaf / Lewalter, Doris / Saalbach, Henrik / Walper, Sabine

1. Auflage Heft 3, 2011.

€ [D] 58,00 / € [A] 59,70

Ina Bovenschen:
Stichwort: Erziehung in Pflegefamilien. Besondere Anforderungen und Unterstützungsmöglichkeiten
Foster Parenting: Challenges and Opportunities for Support

2011, 233-236

In Deutschland wurden im Jahr 2009 insgesamt bei 139.336 Kindern und Jugendlichen Hilfen zur Erziehung außerhalb des Elternhauses gewährt; die Unterbringung in Pflegefamilien stellt dabei neben einer Unterbringung in Heimen die Hauptform der Betreuung von Kindern dar. Insgesamt 57.452 Kinder lebten 2009 in Vollzeitpflege, dabei war der Großteil der Kinder bei nicht-verwandten Familien untergebracht (Statistisches Bundesamt, 2010). Daten des Deutschen Jugendinstituts und des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht (2006) belegen dabei, dass die meisten Pflegeverhältnisse in Deutschland auf Dauer angelegt sind. Daraus resultierend haben Pflegeeltern in der Regel die Aufgabe, Pflegekindern über einen mehrjährigen Zeitraum ein Zuhause zu geben, eine Ergänzungs- bzw. Ersatzfamilie für sie zu sein und sie in ihrer Entwicklung angemessen zu fördern.

In Deutschland wurden im Jahr 2009 insgesamt bei 139.336 Kindern und Jugendlichen Hilfen zur Erziehung außerhalb des Elternhauses gewährt; die Unterbringung in Pflegefamilien stellt dabei neben einer Unterbringung in Heimen die Hauptform der Betreuung von Kindern dar. Insgesamt 57.452 Kinder lebten 2009 in Vollzeitpflege, dabei war der Großteil der Kinder bei nicht-verwandten Familien untergebracht (Statistisches Bundesamt, 2010). Daten des Deutschen Jugendinstituts und des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht (2006) belegen dabei, dass die meisten Pflegeverhältnisse in Deutschland auf Dauer angelegt sind. Daraus resultierend haben Pflegeeltern in der Regel die Aufgabe, Pflegekindern über einen mehrjährigen Zeitraum ein Zuhause zu geben, eine Ergänzungs- bzw. Ersatzfamilie für sie zu sein und sie in ihrer Entwicklung angemessen zu fördern.

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