mensch & pferd international

Zeitschrift für Förderung und Therapie mit dem Pferd

Herausgeber: Beetz, Andrea / Debuse, Dorothée / Isenbügel, Ewald / Riedel, Meike / Struck, Henrike / Welsche, Mone

1. Auflage Heft 1, 2011.

€ [D] 23,00 / € [A] 23,00

DOI: 10.2378/mup2011.art02d
Gisa Koller:
Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd für Erwachsene mit Infantiler Zerebralparese
Single Case Study on the Change of Motion in Adult Persons with Cerebral Palsy by Psycho-Educational Vaulting and Riding

2011, 12-23

Viele Personen, die aufgrund einer Zerebralparese von schweren körperlichen Behinderungen betroffen sind, nutzen das Angebot der heilpädagogischen Förderung mit dem Pferd. Betroffene wie auch Betreuer berichten von positiven Effekten, einerseits auf die Stimmung, andererseits in Bezug auf Verbesserungen der Beweglichkeit nach dem Reiten. Schon während der Förderung lassen sich bei einigen Teilnehmern Verbesserungen der Beweglichkeit und des Muskeltonus beobachten. Daher stellte sich mir die Frage, wie die Veränderung der Beweglichkeit durch das Reiten messbar gemacht werden kann und somit direkte Effekte dargestellt werden können. Neben einer wissenschaftlichen Methode zur Messung der Beweglichkeit wurde ein alltagstaugliches, für die Person individuelles Messverfahren entwickelt, welches während einer Therapieeinheit ohne großen Zeitaufwand anwendbar ist. Zusätzlich wurden die Vitalparameter Blutdruck, Puls, Körpertemperatur sowie Oberflächentemperatur der Hände gemessen. Die jeweiligen Messungen wurden vor und nach jeder Therapieeinheit durchgeführt.

Keywords: Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd, Infantile Zerebralparese, Einzelfallstudie, Normal-Null-Methode, Alltagstauglichkeit, Diagnostisches Menü, Vitalparameter, Beweglichkeit

Viele Personen, die aufgrund einer Zerebralparese von schweren körperlichen Behinderungen betroffen sind, nutzen das Angebot der heilpädagogischen Förderung mit dem Pferd. Betroffene wie auch Betreuer berichten von positiven Effekten, einerseits auf die Stimmung, andererseits in Bezug auf Verbesserungen der Beweglichkeit nach dem Reiten. Schon während der Förderung lassen sich bei einigen Teilnehmern Verbesserungen der Beweglichkeit und des Muskeltonus beobachten. Daher stellte sich mir die Frage, wie die Veränderung der Beweglichkeit durch das Reiten messbar gemacht werden kann und somit direkte Effekte dargestellt werden können. Neben einer wissenschaftlichen Methode zur Messung der Beweglichkeit wurde ein alltagstaugliches, für die Person individuelles Messverfahren entwickelt, welches während einer Therapieeinheit ohne großen Zeitaufwand anwendbar ist. Zusätzlich wurden die Vitalparameter Blutdruck, Puls, Körpertemperatur sowie Oberflächentemperatur der Hände gemessen. Die jeweiligen Messungen wurden vor und nach jeder Therapieeinheit durchgeführt.

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