unsere jugend

Die Zeitschrift für Studium und Praxis der Sozialpädagogik

Herausgeber: Kurz-Adam, Maria / Lippmann, Claus / Merten, Roland / Speck, Karsten

1. Auflage Heft 1, 2011.

€ [D] 16,00 / € [A] 16,50

DOI: 10.2378/uj2011.art05d
Richard Günder, Eckart Reidegeld:
Was bewirkt Heimerziehung? Die Sichtweise der Fachkräfte

2011, 36-44

Die Stationäre Erziehungshilfe war und ist häufig dem (Vor-)Urteil ausgesetzt, dass diese Form der Jugendhilfe eine der letzten Möglichkeiten darstelle, nachhaltige Erfolge würden jedoch eher ausbleiben, wenn Erfolge doch einmal einträten, dann seien diese eher marginal. Oftmals wurde und wird sogar die Meinung angetroffen, Heimerziehung würde für einen Großteil der betroffenen jungen Menschen eine Negativkarriere begünstigen. Gleichzeitig ist die Stationäre Erziehungshilfe sehr betreuungsintensiv und damit die teuerste Form der Jugendhilfe. Wenn sich die Negativurteile der Heimerziehung bestätigen sollten, wäre diese Erziehungshilfe kaum zu rechtfertigen.

Die Stationäre Erziehungshilfe war und ist häufig dem (Vor-)Urteil ausgesetzt, dass diese Form der Jugendhilfe eine der letzten Möglichkeiten darstelle, nachhaltige Erfolge würden jedoch eher ausbleiben, wenn Erfolge doch einmal einträten, dann seien diese eher marginal. Oftmals wurde und wird sogar die Meinung angetroffen, Heimerziehung würde für einen Großteil der betroffenen jungen Menschen eine Negativkarriere begünstigen. Gleichzeitig ist die Stationäre Erziehungshilfe sehr betreuungsintensiv und damit die teuerste Form der Jugendhilfe. Wenn sich die Negativurteile der Heimerziehung bestätigen sollten, wäre diese Erziehungshilfe kaum zu rechtfertigen.

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