Frühförderung interdisziplinär

Zeitschrift für Frühe Hilfen und frühe Förderung benachteiligter, entwicklungsauffälliger und behinderter Kinder

Herausgeber: Speck, Otto / Hollmann, Helmut / Peterander, Franz / Simoni, Heidi / Walthes, Renate

1. Auflage Heft 1, 2011.

€ [D] 29,00 / € [A] 29,90

DOI: 10.2378/fi2011.art04d
Jutta Schneider:
"Eltern und Kinder bewegen sich aufeinander zu"
"Parents and Children are Getting Closer"

2011, 37-47

In der Frühförderung gilt die Elternarbeit von jeher als tragendes Element und Qualitätsmerkmal in der Behandlung und Therapie von entwicklungsauffälligen und behinderten Kindern. Der Artikel thematisiert verschiedene Formen der Einbeziehung der Eltern und führt Vorteile einer gemeinsamen Förderung von Eltern und Kind(ern) aus. Dabei wird der psychomotorischen Förderarbeit zur Verbesserung der Eltern-Kind-Beziehung in der Altersspanne 3-6 Jahre besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Es soll gezeigt werden, welche Bedeutung insbesondere dem Körper und der Bewegung hinsichtlich der Beziehungsarbeit zukommen. Der Artikel beschreibt in Beispielen, wie in der inhaltlichen und methodisch-didaktischen Gestaltung psychomotorischer Angebote einzelne Beziehungsaspekte, beispielsweise Kontakt aufnehmen, Nähe - Distanz regulieren, Gefühle wahrnehmen und ausdrücken und Kooperieren umgesetzt werden können.

Keywords: Elternarbeit/-beratung, Eltern-Kind-Beziehung, Psychomotorische Förderarbeit, Körper, Bewegung, Frühförderung

In der Frühförderung gilt die Elternarbeit von jeher als tragendes Element und Qualitätsmerkmal in der Behandlung und Therapie von entwicklungsauffälligen und behinderten Kindern. Der Artikel thematisiert verschiedene Formen der Einbeziehung der Eltern und führt Vorteile einer gemeinsamen Förderung von Eltern und Kind(ern) aus. Dabei wird der psychomotorischen Förderarbeit zur Verbesserung der Eltern-Kind-Beziehung in der Altersspanne 3-6 Jahre besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Es soll gezeigt werden, welche Bedeutung insbesondere dem Körper und der Bewegung hinsichtlich der Beziehungsarbeit zukommen. Der Artikel beschreibt in Beispielen, wie in der inhaltlichen und methodisch-didaktischen Gestaltung psychomotorischer Angebote einzelne Beziehungsaspekte, beispielsweise Kontakt aufnehmen, Nähe - Distanz regulieren, Gefühle wahrnehmen und ausdrücken und Kooperieren umgesetzt werden können.

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