unsere jugend

Die Zeitschrift für Studium und Praxis der Sozialpädagogik

Herausgeber: Kurz-Adam, Maria / Lippmann, Claus / Merten, Roland / Speck, Karsten

1. Auflage Heft 6, 2009.

€ [D] 16,00 / € [A] 16,50

Sabine Behn, Gabriele Bindel-Kögel:
Editorial

2009, 241

Liebe Leserinnen und Leser,

biografische Phasen oder der Wechsel institutioneller Zuständigkeiten, Lebensereignisse, die eine besondere Anpassung erforderlich machen - solche individuellen wie institutionellen Übergänge stehen im Mittelpunkt der Juni-Ausgabe. Sie verlaufen in der Regel nicht reibungslos, sondern verlangen den AdressatInnen wie auch den beteiligten Professionen und Institutionen eine aktive Gestaltung und damit Lern-, Umstellungs- und Kooperationsprozesse ab.

Übergänge bergen Chancen und Risiken: Innerhalb von Institutionen wie etwa dem Jugendamt können bereits verschiedene personelle Zuständigkeiten Leerläufe oder Doppelbetreuung nach sich ziehen. Sind verschiedene Institutionen wie Schule, Jugendhilfe oder Polizei für die gleichen Kinder und Jugendlichen zuständig, erhöht sich mit den speziellen Aufträgen und Handlungslogiken die Gefahr, aneinander vorbei zu agieren.

Ein besonderes Augenmerk sollte in der Kinder- und Jugendhilfe den biografischen und kulturellen Übergängen gewidmet sein, wie etwa, wenn Pflegekinder in eine für sie fremde Familienkultur kommen.

Bei der Lektüre wünschen wir Ihnen wie immer viele Anregungen und neue Ideen.
Ihre Sabine Behn und Gabriele Bindel-Kögel

Liebe Leserinnen und Leser,

biografische Phasen oder der Wechsel institutioneller Zuständigkeiten, Lebensereignisse, die eine besondere Anpassung erforderlich machen - solche individuellen wie institutionellen Übergänge stehen im Mittelpunkt der Juni-Ausgabe. Sie verlaufen in der Regel nicht reibungslos, sondern verlangen den AdressatInnen wie auch den beteiligten Professionen und Institutionen eine aktive Gestaltung und damit Lern-, Umstellungs- und Kooperationsprozesse ab.

Übergänge bergen Chancen und Risiken: Innerhalb von Institutionen wie etwa dem Jugendamt können bereits verschiedene personelle Zuständigkeiten Leerläufe oder Doppelbetreuung nach sich ziehen. Sind verschiedene Institutionen wie Schule, Jugendhilfe oder Polizei für die gleichen Kinder und Jugendlichen zuständig, erhöht sich mit den speziellen Aufträgen und Handlungslogiken die Gefahr, aneinander vorbei zu agieren.

Ein besonderes Augenmerk sollte in der Kinder- und Jugendhilfe den biografischen und kulturellen Übergängen gewidmet sein, wie etwa, wenn Pflegekinder in eine für sie fremde Familienkultur kommen.

Bei der Lektüre wünschen wir Ihnen wie immer viele Anregungen und neue Ideen.
Ihre Sabine Behn und Gabriele Bindel-Kögel

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