Frühförderung interdisziplinär

Zeitschrift für Frühe Hilfen und frühe Förderung benachteiligter, entwicklungsauffälliger und behinderter Kinder

Herausgeber: Speck, Otto / Hollmann, Helmut / Peterander, Franz / Simoni, Heidi / Walthes, Renate

1. Auflage Heft 1, 2009.

€ [D] 29,00 / € [A] 29,90

Susanne Dillitzer:
Aus der Praxis: Elternbildung im Landkreis: Ein Kooperationsprojekt von Gesundheitswesen, Jugendhilfe und Frühförderung

2009, 36-41

Grundannahmen und Ausgangslage Kinder auf ihrem Weg zu begleiten, glückliche und selbstständige Erwachsene zu werden, war schon immer eine anspruchsvolle Aufgabe für Eltern. Das, was Kinder heute erleben, ist nicht mit dem zu vergleichen, was ihre Eltern in der eigenen Kindheit erlebt haben. Das Familienleben hat sich in jüngster Zeit in verschiedener Hinsicht verändert: mehrere Formen des Zusammen- oder Alleinlebens, die in unterschiedlicher Abfolge gelebt oder wiederholt werden können, bestimmen heute viele Biografien. Neue Formen des Zusammenlebens werden erprobt, und die Lebenswege von Frauen und Männern bestehen nicht mehr, wie früher üblich, in dem Ideal einer lebenslangen Ehe. In urbanen Zentren (wie München, Berlin, Hamburg oder Frankfurt) sind schon mehr als die Hälfte aller Haushalte Ein-Personen-Haushalte. Die Zahl der Ehescheidungen hat sich seit den fünfziger Jahren verdoppelt, und gegenwärtig wird jede dritte Ehe geschieden.

Grundannahmen und Ausgangslage Kinder auf ihrem Weg zu begleiten, glückliche und selbstständige Erwachsene zu werden, war schon immer eine anspruchsvolle Aufgabe für Eltern. Das, was Kinder heute erleben, ist nicht mit dem zu vergleichen, was ihre Eltern in der eigenen Kindheit erlebt haben. Das Familienleben hat sich in jüngster Zeit in verschiedener Hinsicht verändert: mehrere Formen des Zusammen- oder Alleinlebens, die in unterschiedlicher Abfolge gelebt oder wiederholt werden können, bestimmen heute viele Biografien. Neue Formen des Zusammenlebens werden erprobt, und die Lebenswege von Frauen und Männern bestehen nicht mehr, wie früher üblich, in dem Ideal einer lebenslangen Ehe. In urbanen Zentren (wie München, Berlin, Hamburg oder Frankfurt) sind schon mehr als die Hälfte aller Haushalte Ein-Personen-Haushalte. Die Zahl der Ehescheidungen hat sich seit den fünfziger Jahren verdoppelt, und gegenwärtig wird jede dritte Ehe geschieden.

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