Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete (VHN)

Herausgeber: Hartmann, Erich / Herz, Birgit / Kuhl, Jan

1 Auflage Heft 1, 2020.

€ [D] 28,00 / € [A] 28,00

DOI: 10.2378/vhn2020.art03d
Dr. Michael Endermann:
Fachbeitrag: Psychometrische Überprüfung der deutschen Glasgow Epilepsy Outcome Scale (GEOS D) in Einrichtungen der Behindertenhilfe
Psychometric Evaluation of the German Glasgow Epilepsy Outcome Scale (GEOS D) in Residential Care

2020, 21-35

Zielsetzung: Die Glasgow Epilepsy Outcome Scale (GEOS) will epilepsiebezogene Sorgen und Probleme von Betreuern epilepsiekranker Personen erfassen. Eine im Epilepsiezentrum Bethel, Bielefeld, adaptierte deutsche Version (GEOS D) wurde in Einrichtungen der Behindertenhilfe im Hinblick auf ihre Nützlichkeit erprobt. Methodik: Von 36 professionellen Betreuern wurden 68 GEOS D-Fragebogen zu einzelnen Klienten ausgefüllt. Auf einem weiteren Fragebogen machten sie Angaben zur Erkrankung und bewerteten die Gesundheit und Lebensqualität ihrer Klienten. Ergebnisse: Die interne Konsistenz der GEOS D erwies sich als gut, die Subskalen korrelierten hoch miteinander. Für die Validität der Skala sprach, dass Merkmale der Schwere von Anfällen und der Epilepsie mit dem Ausmaß der GEOS-Problemangaben korrespondierten. Insgesamt wurden aber nur wenig epilepsiebezogene Probleme von Mitarbeitern benannt. Diskussion: Die psychometrischen Prüfungen in Behinderteneinrichtungen Bethels lassen die GEOS D als Forschungsinstrument zur Identifikation epilepsiebezogener Probleme geeignet erscheinen.

Keywords: Glasgow Epilepsy Outcome Scale, Epilepsiebezogene Probleme von Betreuern, Stationäre Behindertenhilfe, Gesundheitsbezogene Lebensqualität

Zielsetzung: Die Glasgow Epilepsy Outcome Scale (GEOS) will epilepsiebezogene Sorgen und Probleme von Betreuern epilepsiekranker Personen erfassen. Eine im Epilepsiezentrum Bethel, Bielefeld, adaptierte deutsche Version (GEOS D) wurde in Einrichtungen der Behindertenhilfe im Hinblick auf ihre Nützlichkeit erprobt. Methodik: Von 36 professionellen Betreuern wurden 68 GEOS D-Fragebogen zu einzelnen Klienten ausgefüllt. Auf einem weiteren Fragebogen machten sie Angaben zur Erkrankung und bewerteten die Gesundheit und Lebensqualität ihrer Klienten. Ergebnisse: Die interne Konsistenz der GEOS D erwies sich als gut, die Subskalen korrelierten hoch miteinander. Für die Validität der Skala sprach, dass Merkmale der Schwere von Anfällen und der Epilepsie mit dem Ausmaß der GEOS-Problemangaben korrespondierten. Insgesamt wurden aber nur wenig epilepsiebezogene Probleme von Mitarbeitern benannt. Diskussion: Die psychometrischen Prüfungen in Behinderteneinrichtungen Bethels lassen die GEOS D als Forschungsinstrument zur Identifikation epilepsiebezogener Probleme geeignet erscheinen.

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