Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete (VHN)

Herausgeber: Hartmann, Erich / Herz, Birgit / Kuhl, Jan

Heft 3, 2019.

€ [D] 28,00 / € [A] 28,00

DOI: 10.2378/vhn2019.art29d
, Dr. Annika Braun, Priv.-Doz. Dr. Sabine Weiß, Prof. Dr. Reinhard Markowetz, Prof. Dr. Ewald Kiel
Fachbeitrag: Warum entscheiden sich Studierende für ein Lehramt im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung?
Why do Students Want to Become Special Education Teachers for Students with Intellectual Disabilities?

2019, 191-204

Bestehende Untersuchungen zu den Studien- und Berufswahlmotiven von Lehramtsstudierenden beschreiben Motive mit einem hohen Allgemeinheitsgrad. Sie bilden die spezifischen Bedingungen des Förderschwerpunkts geistige Entwicklung und damit verbundene Motive von zukünftigen Lehrer/innen nur bedingt ab. Im Rahmen der vorliegenden Studie werden daher in einem ersten Schritt basierend auf einer Analyse der beruflichen Anforderungen spezifische Motive konzipiert und mittels einer konfirmatorischen Faktorenanalyse überprüft, beispielsweise Motive wie individuelle Förderung, Ermöglichung von Teilhabe oder Arbeit an einer Förderschule als Förderort. In einem zweiten Schritt werden mittels Clusteranalyse Gruppen von Studierenden identifiziert, die sich hinsichtlich ihrer Motivkonstellationen unterscheiden. Motive und Motivprofile werden abschließend hinsichtlich möglicher Passungsprozesse in der Berufswahl diskutiert.

Keywords: Berufswahlmotive, Clusteranalyse, Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, Inklusion, Teilhabe

Bestehende Untersuchungen zu den Studien- und Berufswahlmotiven von Lehramtsstudierenden beschreiben Motive mit einem hohen Allgemeinheitsgrad. Sie bilden die spezifischen Bedingungen des Förderschwerpunkts geistige Entwicklung und damit verbundene Motive von zukünftigen Lehrer/innen nur bedingt ab. Im Rahmen der vorliegenden Studie werden daher in einem ersten Schritt basierend auf einer Analyse der beruflichen Anforderungen spezifische Motive konzipiert und mittels einer konfirmatorischen Faktorenanalyse überprüft, beispielsweise Motive wie individuelle Förderung, Ermöglichung von Teilhabe oder Arbeit an einer Förderschule als Förderort. In einem zweiten Schritt werden mittels Clusteranalyse Gruppen von Studierenden identifiziert, die sich hinsichtlich ihrer Motivkonstellationen unterscheiden. Motive und Motivprofile werden abschließend hinsichtlich möglicher Passungsprozesse in der Berufswahl diskutiert.

English Abstract (engl.) | PDF Volltext



nach obennach oben | zurückzurück zur Übersicht