Unsere Jugend
Die Zeitschrift für Studium und Praxis der Sozialpädagogik
Heft 03, 2010.
Editorial
2010, 97
Editorial
Liebe Leserinnen und Leser,
dass das Internet unser aller Leben stärker verändert hat,
als ursprünglich gedacht, ist mittlerweile ein Allgemein-
platz. Nicht verwunderlich ist auch, dass das Internet
mit seinen Möglichkeiten der – oft anonymen – Online-
Kommunikation neue Handlungsfelder im Bereich der
Sozialen Arbeit eröffnet hat. So ist der Zugang zu
Beratung und Erfahrungsaustausch im Internet meist
niedrigschwelliger als in der Realität und erschließt von
daher Wege zu neuen Zielgruppen, die bislang von den
Angeboten Sozialer Arbeit nicht oder selten erreicht
wurden. Diese Entwicklungen erfordern auch neue
Kompetenzen und Reaktionsweisen auf Seiten der Sozial-
pädagogInnen und -arbeiterInnen. Diese Ausgabe von
„Unsere Jugend“ möchte einen Einblick geben, wie das
Internet in verschiedenen Feldern der Sozialarbeit
wirksam wird, welche Chancen der Einsatz moderner
Kommunikationsmedien beinhaltet und wo seine
Grenzen liegen. Jörg Warras liefert hierzu einen ein-
führenden Artikel, Eleonora Ploil präsentiert eine
Checkliste mit Qualitätskriterien für Netzangebote,
darüber hinaus werden von Emily Engelhardt, Christina
Sutara und Bernd Koeleman verschiedene Projekte mit
den Schwerpunkten Beratung und Bildung vorgestellt.
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