Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete (VHN)

Herausgeber: Haeberlin, Urs / Beck, Iris / Kronig, Winfried



Erscheinungsweise: vierteljährlich
Jahresumfang: ca. 368 Seiten
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Die VHN ist offizielles Fach- und Mitteilungsorgan der "Vereinigung für Absolventinnen und Absolventen des Heilpädagogischen Institutes der Universität Freiburg/Schweiz (VAF)".


Über die Zeitschrift

Die VHN ist die älteste wissenschaftliche Fachzeitschrift für Sonder- und Heilpädagogik im deutschsprachigen Europa. Sie ordnet sich mit integrativer Zielsetzung in die Erziehungswissenschaft ein und verbindet die Einzeldisziplinen der Heil- und Sonderpädagogik zu einer Einheit. Sie überwindet die Grenze zwischen Sonderpädagogik in der Schule und Heilpädagogik außerhalb der Schule. Sie berücksichtigt heilpädagogisch bedeutsame Beiträge aus anderen erziehungswissenschaftlichen Disziplinen sowie aus Nachbargebieten wie Psychologie, Soziologie, Sozialarbeit, Psychiatrie, Medizin und Rechtswissenschaft. Ihre Beiträge sind trotz Spezialisierung von allgemeinem heilpädagogischen Interesse. Ein Peer-Review-Verfahren (ab 2005) garantiert die wissenschaftliche Qualität der Fachbeiträge. Sie sind in einer für alle Zielgruppen verständlichen Sprache abgefasst. Besondere Rubriken gehen auf Trends in Theorie und Forschung sowie auf aktuelle Herausforderungen in Wissenschaft, Praxis und Politik ein. Die VHN geht Kooperationen mit Partnerorganisationen ein, welche ihrer Zielsetzung nahe stehen.

Zur Geschichte der VHN

Die VHN hieß ursprünglich „Heilpädagogische Werkblätter“. Deren erste Ausgabe erschien im März 1932 am Institut für Heilpädagogik Luzern (Schweiz). Dieses auf Beratung und Dokumentation für praktische heilpädagogische Institutionen ausgerichtete Institut stand in enger Beziehung zur Universität Freiburg. Die Professoren für Heilpädagogik an der Universität Freiburg hatten bis Ende der siebziger Jahre auch die Direktion des Instituts in Luzern inne. Die „Heilpädagogischen Werkblätter“ verstanden sich als Ausspracheforum für den Freundeskreis des Instituts für Heilpädagogik Luzern und sollten sechsmal im Jahr in gestraffter Form heilpädagogische Arbeiten und Aufgaben zusammenfassen. Sie übernahmen eine Vermittlerfunktion zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sowie zwischen Theorie und Praxis. Ziel der „Werkblätter“ war es, neue Einsichten der Heilpädagogik als Wissenschaft in verständlicher, doch nicht ungehörig vereinfachender Form an die Praxis weiterzuleiten. 1971 erachtete der damalige Inhaber des Lehrstuhls für Heilpädagogik an der Universität Freiburg und gleichzeitige Direktor des Luzerner Instituts Professor Eduard Montalta eine Umstrukturierung und Neuausrichtung der Zeitschrift für angebracht. Die „Heilpädagogischen Werkblätter“ bekamen ein neues Gewand und wurden ab ihrem 40. Jahrgang im Hinblick auf das viermalige Erscheinen pro Jahr in „Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete“ mit der bald allgemein bekannten Abkürzung VHN umgetauft. In den folgenden Jahren entwickelte sich die VHN mehr und mehr zu einer der führenden wissenschaftlichen Fachzeitschriften für Heilpädagogik im deutschsprachigen Raum. Nach der Übernahme des Lehrstuhls für Heilpädagogik an der Universität Freiburg durch Professor Urs Haeberlin ging die VHN nun vollständig an das Heilpädagogische Institut der Universität Freiburg über. Seither ist sie unter der Herausgeberschaft von Urs Haeberlin von diesem Institut nicht nur redaktionell, sondern auch administrativ-verlegerisch betreut worden. Ihrem Programm ist sie bis heute treu: Offenheit für alle Bereiche der schulischen und ausserschulischen Heilpädagogik unter Einbezug ihrer Nachbarwissenschaften sowie optimale Verschränkung von Theorie und Praxis.

Ein deutsches bzw. ein englisches Verzeichnis der Zusammenfassungen/Summaries, die in Heft 1/95 bis Heft 2/04 erschienen sind, können Sie hier herunterladen (pdf-Dateien, je ca. 500 KB)

Autorenhinweise

Manuskripte senden Sie bitte an:
Lic. phil. Martin Baumgartner
Heilpädagogisches Institut der Universität Freiburg/Schweiz. • Petrus-Kanisius-Gasse 21 • CH-1700 Freiburg
Tel. ++41 (0)26-300 77 54 • Fax ++41 (0)26-3009749 • martin.baumgartner@unifr.ch

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Ingo Bosse: Der Unterschied als Aufmerksamkeitsgarant? Behinderung in den Krimiserien Tatort und Polizeiruf 110

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