Selbstbildung in Kindergruppen
Die Konstruktion sozialer Beziehungen
2008. 196 Seiten.
(ISBN 978-3-497-02031-7) kt
€ [D] 24,90 / € [A] 25,60 / SFr 35,50
Kurztext
Inhalt
2 Gruppen im Kindergarten: Erste Annäherungen
2.1 Ab wann entwickeln Kinder Gruppenbezüge?
2.2 Bezugsgruppen und eigenaktiv gebildete Kleingruppen im Kindergarten
2.3 Die Kindergartengruppe in der Fachdiskussion
3 Das konstruktivistische Verständnis von Erkenntnis und Lernen
3.1 Zum Kontrast: Traditionelle Kindergartenpädagogik
3.2 Die „konstruktivistische Wende“: Lernen als Konstruktion von Welt und als Selbstbildung
3.3 Probleme des konstruktivistischen Menschenbildes
4 Ko-Konstruktion: Die sozialkonstruktivistische Perspektive
4.1 Der soziale Ursprung psychischer Funktionen
4.2 Gedächtnisentwicklung und „kollaborativer Konstruktivismus“
4.3 Der sozialkonstruktivistische Ansatz von James Youniss
4.4 Selbstbildung, Ko-Konstruktion und die Beziehungen zwischen Kindern
5 Von der Dyade zur Gruppe -- der gruppenanalytische Ansatz
5.1 Über die Zweierbeziehung hinaus
5.2 Muster und Figurationen
5.3 Der gruppenanalytische Ansatz von S. H. Foulkes
5.4 Gruppen konstruktivistisch denken
6 Szenisches Spiel und Lernen in Kindergruppen
6.1 Die Bedeutung des Spiels für die Entwicklung des Kindes
6.2 Szenisches Spiel und die Gruppe als Übergangsraum
6.3 Der „Prinzessinnen-Geburtstag“: Dimensionen der Inszenierung
6.4 Wechsel zwischen szenischem Spiel, Metakommunikation und Realitätsbezug
7 Geschlechtsstereotype Inszenierungen und kulturelle Vielfalt in Kindergruppen
7.1 Geschlecht als Dimension der Selbstbildungsprozesse von Kindergruppen
7.2 Die Heterogenität von Muttersprachen und ethnisch-kultureller Herkunft als Dimension der Selbstbildung von Kindergruppen
8 Selbstbildung von Kindergruppen
8.1 Was bedeutet „Selbstbildung“ in Bezug auf Gruppen?
8.2 Dimensionen der Selbstbildung von Kindergruppen und die zentrale Rolle „geteilter Bedeutungen“
8.3 Selbstbildung und Gruppenstruktur
8.4 Selbstbildung und die Perspektive auf die Gruppe als soziales System
8.5 Gruppenprozesse und Phasenmodelle
8.6 Ein flexibles Modell zur Erfassung von Gruppenphasen
8.7 Das „Xylophonkonzert“
9 Die Funktion der Erwachsenen für und in Kindergruppen
9.1 Institutionelle Rahmenaspekte der Gruppenarbeit
9.2 Die Bezugsgruppe als Rahmen und Modell für Kleingruppen
9.3 Gruppenanalytische Prinzipien der Gruppenleitung
9.4 Konzentration auf die Gruppe und nicht auf den Einzelnen
9.5 Wann und wie intervenieren?
10 Kindergruppen fördern: Ertrag und Perspektiven
Pressestimmen
Matthias Hugoth für Welt des Kindes 1/2009

