Holthaus, Hanni / Pollmächer, Angelika

Wie geht es weiter?

Jugendliche mit einer Behinderung werden erwachsen

Mit einem Geleitwort von Werner Schlummer

2007. 157 Seiten.

(ISBN 978-3-497-01933-5) kt
€ [D] 16,90 / € [A] 17,40 / SFr 24,50

Kurztext

Was kommt auf Eltern zu, wenn ihr behindertes Kind erwachsen wird? Wie gelingt das Loslassen der Eltern und der Weg der Kinder in die Selbständigkeit, welche Verantwortung können die Jugendlichen übernehmen, wo sind die Eltern weiterhin gefordert?

Anschaulich schildern die Autorinnen aus eigenen Erfahrungen die Bereiche, die auch bei Jugendlichen ohne Behinderung Probleme aufwerfen können:

  • Wo gibt es Ausbildungs- und Arbeitsplätze?
  • Welche Wohnformen gibt es?
  • Was gilt es rechtlich zu beachten?
  • Wie können Freizeit und Ferien gestaltet werden?
  • Was ist beim Umgang mit Sexualität zu beachten?
Fallbeispiele und Erfahrungsberichte von Menschen mit und ohne Handicap runden diesen Ratgeber ab.

Inhalt

Anker lichten -- Leinen los!

Erwachsen werden
Das Ende der Kindheit
Volljährig werden
Unterstützen durch Betreuung
Das „Behindertentestament“
Rechte und Pflichten

Ausbildung und Beruf
Wenn die Schulzeit endet
Wie bereitet die Schule auf die Arbeitswelt vor?
Anlaufstelle Arbeitsagentur
Ausbildung -- Investition in die Zukunft
Lust und Frust am Arbeitsplatz
Bewerbungen schreiben
Finanzielle Fragen

Freizeit und Ferien
Ideen für den Feierabend
Urlaub und Reisen

Wohnformen und Lebensräume
Loslassen mit Handicap
Der richtige Zeitpunkt
In der Familie bleiben
Wo kann man wohnen?

Sexualität und Partnerschaft
Pubertät: Baustelle in Kopf und Körper
Thema Verhütung
Sexueller Missbrauch
Peinliche Situationen meistern
Liebe und Partnerschaft
Kinderwunsch

Pressestimmen

„Dieses ausgesprochen praxisnahe Buch geht ganz auf die Bedürfnisse von Familien mit einem heranwachsenden behinderten Kind ein, schildert anstehende Probleme verständnisvoll und einfühlsam, gibt zahlreiche individuell umsetzbare Anregungen und Empfehlungen. Es ist den Eltern, aber auch allen Professionellen, die diese beratend unterstützen möchten, nachdrücklich zu empfehlen.“
G. Neuhäuser in „pädiatrische praxis“ 2008, Band 71, Heft 4.

Autoreninformation

Hanni Holthaus, Dozentin in der Erwachsenenbildung in München, ihr ältester Sohn wurde mit dem Down-Syndrom geboren.

Angelika Pollmächer, freie Journalistin in München, ihre älteste Tochter kam mit dem Down-Syndrom zur Welt