Schützendorf, Erich

Das Recht der Alten auf Eigensinn

Ein notwendiges Lesebuch für Angehörige und Pflegende

(Reinhardts Gerontologische Reihe; 13)

4. Auflage 2008. 228 Seiten.

(ISBN 978-3-497-01662-4) kt
€ [D] 19,90 / € [A] 20,50 / SFr 28,50

Kurztext

Ein unkonventionelles Buch erwartet seine Leser. Alte Menschen erscheinen uns oft eigensinnig und schwierig: Sie halten sich nicht immer an die Verhaltensregeln der Erwachsenenwelt, weichen von Normen ab und können den Ausdruck ihrer Freuden, Ängste, Phantasien, Bösartigkeiten und Gelüste (die wir alle haben) nicht mehr kontrollieren. Der Autor eröffnet ungewohnte Sichtweisen, indem er vertraute Reaktionsformen von Angehörigen und Pflegenden in Frage stellt und Vorschläge für andere Formen des Umgangs anbietet. Mit viel Verständnis und Nachsicht für die menschlichen Schwächen beider Seiten werden Wege zu einem gelassenen und entlastenden Umgang mit den "schwierigen Alten" aufgespürt. Dabei erhebt der Autor an keiner Stelle den Zeigefinger.

StiftVom Autor ist außerdem lieferbar:
Hörbuch: Das Recht der Alten auf Eigensinn
Vergesslich, störrisch, undankbar?

Inhalt

Die alltägliche Erziehung, die niemand will
Der Beginn der Erziehung: Frau Schmitz ist nicht mehr die alte
Anlässe zur Erziehung: Um alte Menschen muß man sich kümmern
Wer erzieht wen? Frau Müller macht es einem nicht leicht
Was will der Erzieher? Förderung oder Schrumpfung?
Die Legitimitäten der Erziehung: Wenn Alter zum abweichenden Verhalten wird
Eine alltägliche Erziehungssituation. Herr Müller soll in der Gemeinschaft frühstücken
Ein dunkles Kapitel: Die heimliche und verheimlichte Erziehung
Entlastung durch Erziehung? Die unerträglichen Alten und das doppelte Leiden der Pflegenden
Die Verhinderung von Erziehung, an der alle leiden
Widersprüchlichkeiten ertragen lernen. Wenn die Alten wie die Kinder werden
Es gibt viele Normalitäten. Wege aus und in andere Welten
Ein anderer Umgang mit der Zeit. Frau Küster tickt nicht richtig
Die Schätze der Kindheit heben. Eine Reise in die Kindheit
Das Aushandeln von Kompromissen. In der Beziehungs-arbeit gibt es keine Lösungen
Probieren geht über Studieren. Übungen und Reflexionen

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Pressestimmen

"Der Untertitel dieses Buches im handlichen Format trifft eigentlich schon den wesentlichen Inhalt: Ein notwendiges Lesebuch für Angehörige und Pflegende. Und das kann ich nach intensiver Auseinandersetzung mit diesem Werk nur bestätigen. (...) Es ist ein bemerkenswertes Buch, welches einen sehr schnell zum Nachdenken bewegt, um zu hinterfragen, was wir eigentlich täglich tun."
Altenpflegerin & Altenpfleger

"Das Buch betrachtet völlig losgelöst von Organisation, Pflegestandards und Alltagsroutine den Menschen in der Pflege. Im Untertitel wird es als "notwendiges Lesebuch für Angehörige und Pflegende" beschrieben. Dem ist nur noch hinzuzufügen, dass dieses Buch nicht nur in das Bücherregal jeder professionellen Pflegeperson gehört. Altenpflegeschulen sollten es zum Katalog der Pflichtlektüre hinzufügen."
systhema

Autoreninformation

Dipl.-Pädagoge Erich Schützendorf, Lehrtätigkeit an Fachseminaren für Altenpflege, Fachbereichsleiter an der VHS Kreis Viersen (Fragen des Älterwerdens), Lehrauftrag an der Fachhochschule Niederrhein (Mönchengladbach), Autor des Buches "In Ruhe verrückt werden dürfen".

Leseprobe

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