Schlummer, Werner / Schütte, Ute

Mitwirkung von Menschen mit geistiger Behinderung

Schule, Arbeit, Wohnen


2006. 207 Seiten. 15 Abb. 8 Tab.

(ISBN 978-3-497-01865-9) kt
€ [D] 21,90 / € [A] 22,60
(alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt.)

Kurztext

Menschen mit geistiger Behinderung haben am gesellschaftlichen Leben teil, ihre Mitbestimmung ist durch geeignete Gremien geregelt. Das ist gut so, aber wie funktioniert das denn? Die Autoren zeigen, was möglich ist. Im Mittelpunkt des Buches steht die Arbeit entsprechender Mitwirkungsgremien in zentralen Lebensbereichen und Institutionen, und zwar als Schülervertreter in Förderschulen, Werkstattrat in Werkstätten für behinderte Menschen und Heimbeirat in Wohneinrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung.

Schule, Arbeit und Wohnen -- in allen drei Lebensumfeldern ist Mitwirkung möglich und gesetzlich verankert. Die Autoren zeigen, wie Verantwortliche die Menschen mit geistiger Behinderung unterstützen können. Denn nur eine professionelle und gut begleitete Mitwirkung verdient diesen Namen.

Inhalt

Die Behindertenhilfe im Umbruch: Von der Fremdbestimmung zur Mitbestimmung
Stationen auf dem Weg zur Selbstbestimmung. Meilenstein einer fortdauernden Entwicklung: SGB IX. Umbruch als Aufbruch

Mitwirkung in der Schule
Die Entwicklung von Mitwirkung in Schulen. Die rechtliche Situation. Die Bedeutung und Umsetzung der Mitwirkung für Schüler mit geistiger Behinderung. Didaktische Überlegungen zur Schülermitwirkung

Mitwirkung in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM)
Die Entwicklung von Werkstätten für behinderte Menschen. Die rechtliche Situation. Die Bedeutung und Umsetzung der Mitwirkung für Werkstatträte. Die Bedeutung und Umsetzung der Mitwirkung für Mitwirkungs-Beteiligte. Einblick in Werkstatträte-Schulungen

Mitwirkung in Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe
Die Entwicklung der Mitwirkung in Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung. Die rechtliche Situation. Die Bedeutung und Umsetzung der Mitwirkung in Wohneinrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung. Veränderungsmerkmale der Mitwirkungspraxis

Erfolgreiche Begleitung von Mitwirkungsgremien
Professionelles Handeln von Vertrauenspersonen. Auseinandersetzung mit dem Assistenzprinzip. Grundlage erfolgreicher Begleitung: Die Auftragsklärung. Die Begleitung durch die Vertrauensperson am Beispiel Förderschule

Konsequenzen für die Mitwirkungsfelder
Erwachsenenbildung als zentrale Plattform für die Qualifizierung der Mitwirkungsbeteiligten. Organisationsentwicklung und Management der Institutionen. Ressource Mensch

Meilensteine auf dem Weg in die Zukunft
Anhang
Muster: "Wir arbeiten als Schülervertreter!" (Unsere Geschäftsordnung). Mustervereinbarung zwischen Vertrauensperson und Gremium. Mustervereinbarung zwischen Vertrauensperson und Einrichtungsleitung

Literatur. Sachregister

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Pressestimmen

„Die Autoren gehen ganz einfach davon aus, dass man jedem Menschen die Chance geben sollte, seinen Willen zu äußern. Professionell angeleitet entsteht so ein konstruktives Miteinander. Dieser Ratgeber unterstützt genau diese Zusammenarbeit und sollte deshalb in Schulen, Werkstätten und Wohneinrichtungen unbedingt griffbereit sein, damit man immer wieder nachschlagen kann, falls in diesem Zusammenhang Fragen auftachen.“

Angelika Pollmächer für „L.I.E.S. Lebenshilfe in eigener Sache“ 2/2008

Autoreninformation

Ute Schütte, Schwäbisch-Gmünd, Heilerziehungspflegerin, Diplom-Sozialpädagogin / Sozialarbeiterin (FH), Fachlehrerin in einer Schule für Geistigbehinderte

Dr. Werner Schlummer, Dipl.-Pädagoge und Journalist, wiss. Mitarbeiter an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, Department Heilpädagogik und Rehabilitation

Leseprobe

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