Franzkowiak, Peter

Präventive Soziale Arbeit im Gesundheitswesen

(Soziale Arbeit im Gesundheitswesen; 10)

2006. 162 Seiten. 2 Abb. 11 Tab.

UTB-S (978-3-8252-2737-1) kt
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Kurztext

Ob ein Mensch gesund oder krank ist, hängt in hohem Maße von den psychosozialen Einflüssen ab, die ihn umgeben. So kann eine soziale Notlage gesundheitliche Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Präventive Soziale Arbeit im Gesundheitswesen hat zum Ziel,
  • den Einzelnen zur Selbsthilfe anzustiften,
  • Unterstützungsnetze zur Vorsorge und Problembewältigung zu schaffen,
  • persönliche und gemeinschaftliche Handlungsmöglichkeiten zu stabilisieren.

Praxisbeispiele aus der Gemeinde, Psychiatrie, Altenhilfe oder Pflegeprävention veranschaulichen die wichtigsten Handlungsansätze der Sozialen Gesundheitsarbeit in Prävention und Gesundheitsförderung.

In der Reihe bislang erschienen

Inhalt

Grundbegriffe und professionsbezogene Verortung: Der Präventionsbegriff im historischen Wandel. Prävention und Gesundheitsförderung. Präventive Soziale Arbeit im Gesundheitswesen -- Definition, Ziele, Rahmenbedingungen

Prävention aus biomedizinisch-gesundheitswissenschaftlicher Perspektive: Allgemeine Definition(en). Konzeptionelle Zugänge, Strategien und Ansatzpunkte. Das klassische biomedizinische Strukturmodell. Gesundheitswissenschaftliche Neuakzentuierungen. Primärprävention und ihre Strategietypen. Das komplementäre Spezifitätsmodell

Strukturelle Merkmale und Arbeitsfelder: Zur Systematik der Arbeitsfelder. Mehr-Ebenen-Struktur

Ziele und Zielgruppen der Prävention: Präventive Ziele und Leitperspektiven. Zielgruppen, Adressaten, Multiplikatoren. Zusammenfassung und Ausblick

Methoden, Handlungsfelder, Qualitätssicherung: Methoden und Handlungskompetenzen: Systematische Zugänge. Lebensweltorientierung und sozialräumliches Handeln in Prävention und Gesundheitsförderung. Evaluation und Qualitätssicherung

Exemplarische Handlungsfelder und Praxisbeispiele: Handlungsfeld Sozialraum und Sozialer Brennpunkt -- soziallagenbezogene Gesundheits-Gemeinwesenarbeit. Handlungsfeld Krankenhaus (Akutbehandlung, Anschlussheilbehandlung, Rehabilitation). Handlungsfeld Gemeindepsychiatrie. Handlungsfeld Selbsthilfeunterstützung. Handlungsfelder Altenhilfe und Geriatrie

Rechtliche und politische Aspekte: Sozial- und gesundheitsrechtliche Grundlagen. Das Präventionsgesetz. Strukturen, Träger und Leistungen

Ethische Aspekte und Problemfelder: Allgemeine ethische Prinzipien und professioneller Kodex. Das Präventionsparadox in Epidemiologie und Präventivmedizin. Die sozialpädagogische Debatte um Präventionsideologien in der Jugendhilfe

Historische Einordnung und aktueller Stand: Vorläufer und thematische Einlassungen zur Prävention in der Gesundheitssozialarbeit. Hinwendung zur Gesundheitsförderung

Prävention durch Soziale Arbeit im Gesundheitswesen -- Aufgaben und Ausblick: Abschied vom Präventionsbegriff? Gesundheit als Aufgabenfeld sozialer Bildung. Grenzen und Eigenständigkeiten Präventiver Sozialer Gesundheitsarbeit. Ausblick

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Autoreninformation

Dr. Peter Franzkowiak ist seit 1993 als Professor für Sozialmedizin und Gesundheitswissenschaften der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule Koblenz tätig.

Leseprobe

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