Hildegard Heimlich / Dietger Rother

Wenn's zu Hause nicht mehr geht (PDF-E-Book)

Eltern lösen sich von ihrem behinderten Kind

Mit einem Vorwort von Hans G. Schlack

1995. 150 Seiten.

(978-3-497-61106-5) E-Book
Preis E-Book: € [D] 12.99
(alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt.)

Kurztext

Kern des Buches sind die Berichte von Eltern über ihr unbegreifliches Leben mit ihrem schwerbehinderten Kind. Zu oft stießen diese Eltern an die Grenze des Möglichen und gingen weit darüber hinaus. Mit Allgemein-Empfehlungen von außen, schwerstbehinderte Kinder gleich bei der Geburt "abzugeben" oder mit dem moralischen Zeigefinger, Eltern müssten ihre Kinder unter allen Umständen selbst betreuen, ist niemandem geholfen. Die Eltern müssen für sich entscheiden, ob sie ihr Kind selbst betreuen können und wollen oder ob sie sich auf Fremde verlassen können. Sie müssen für sich einen Weg suchen zwischen engster Bindung und vollständiger Lösung. Wie schwer diese Überlegungen und Entscheidungen für die Eltern sind, zeigen die Berichte in erschütternder Weise.
Hildegard Heimlich und Dietger Rother stellen das Gemeinsame dieser Erfahrungen dar. Sie beschreiben die Schritte, die die Eltern im Entscheidungs- und Trennungsprozess gegangen sind, um der Entwicklung ihres Kindes und ihrer eigenen Entwicklung die Perspektive "Zukunft" zu ermöglichen.

Inhalt

Das schwerstbehinderte Kind: Kind und Invalide
Eltern berichten
Stationen auf dem Weg zur Lösung
Erschöpfung und Ausweg
"Ich kann nicht mehr"
Probe
Heim-Weh und Kind-Weh
"Meinem Kind geht es gut, es kann ohne mich leben.
"Mir geht es schlecht, ich muß ohne mein Kind leben."
Entscheidung
"Ich muß lernen, ohne mein Kind zu leben.
"Ich muß mein Leben neu gestalten!"
Das zweite Zuhause
"Heim" kein Tabu mehr
"Auch wenn ich mein Kind in ein Heim gebe,
bin ich kein Rabenvater,
ich bin keine Rabenmutter!"
Neubeginn
Der Tag "X"
Neubeginn für das behinderte Kind im zweiten Zuhause: Veränderungen
Neubeginn für die Eltern: Veränderungen.

Autoreninformation

Dipl.-Sozialarbeiterin Hildegard Heimlich, langjährige Mitarbeiterin des Rheinischen Kinderneurologischen Zentrums Bonn. Ausbildung in Psychodrama und Supervision, seit 1989 freiberuflich in Frankfurt/M. Dipl.-Päd. Dietger Rother, ehem. Realschul- und Beratungslehrer in Konstanz. Ausbildung in Transaktions-Analyse und Psychodrama, seit 1990 Leiter einer Volkshochschule.