Klaus Fröhlich-Gildhoff / Tina Dörner / Maike Rönnau-Böse

Prävention und Resilienzförderung in Kindertageseinrichtungen - PRiK

Ein Förderprogramm

Mit zahlreichen Kopiervorlagen. Unter Mitarbeit von Sibylle Fischer, Simone Beuter, Anke Makowka

2., überarb. Auflage 2012. 128 Seiten. 22 Abb. DIN A4.

(978-3-497-02250-2) kt
(alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt.)

Kurztext

Kinder lernen bereits im Kindergartenalter, kleine und große Krisen selbständig zu überwinden, erwerben soziale Kompetenz und gehen entspannt mit Stress um. An diesen Ressourcen setzt das Programm PRiK an: Vorhandene Fertigkeiten von Kindern im Alter von vier bis sechs Jahren werden gezielt gefördert und ihre Resilienz gestärkt. Im ersten Teil des Buches werden zentrale Elemente des Konzepts der „Resilienz“ erläutert -- Selbst- und Fremdwahrnehmung, Selbstwirksamkeit und -steuerung, Stressbewältigung und Problemlösekompetenz. Im zweiten Teil finden sich 26 Fördereinheiten mit vielen Spielen, Übungen und Materialvorschlägen zur praktischen Umsetzung des Programms. Das vielfach erprobte und wissenschaftlich evaluierte Programm wurde für die Neuauflage besonders im Praxisteil grundlegend überarbeitet.

Inhalt

Teil I: Grundlagen

Was ist Resilienz?: Definition und Entwicklung von Resilienz. Risiko- und Schutzfaktoren. Resilienzfaktoren. Resilienzförderung

Konzept des Programms „PRiK“: Allgemeines. Selbst- und Fremdwahrnehmung. Selbststeuerung. Selbstwirksamkeit. Soziale Kompetenzen. Stressbewältigung. Problemlösen

Allgemeines zur Durchführung des Programms: Die Trainerinnen. Grenzen und Möglichkeiten des Manuals. Gruppenzusammenstellung und Arbeit mit der Gruppe bzw. mit einzelnen Kindern. Elternarbeit (Der erste Elternabend, Der zweite Elternabend)

Evaluationsbericht: Evaluationsdesign und Evaluationsinstrumente (Verhaltensbeobachtungsbogen für Vorschulkinder, Schriftlicher Bericht der Trainerinnen, Stichprobe). Ergebnisse (Ergebnisevaluation, Prozessevaluation)

Teil II: Die Trainingseinheiten

Das Trainingsmanual: Der Trainingskurs. Susi und Toni - die Handpuppen. Rituale (Eingangsrituale, Abschlussrituale). Pausenspiele. Gruppenregeln

Selbstwahrnehmung: Ich und mein Körper. Meine Sinne. Der „Seelenvogel“. Meine und andere Gefühle

Selbststeuerung: Auf andere zugehen. Das „Ampel-Prinzip I“. Das „Ampel-Prinzip II“

Selbstwirksamkeit: Ich kann dirigieren. „Der Zaubermeister Xurubu“. Mein Mutstein. „Annika lernt schwimmen“

Soziale Kompetenz: Körpersprache und Einfühlungsvermögen. Gegenseitige Unterstützung. Konfliktlösefähigkeit

Umgang mit Stress: Was heißt „Stress“? Stressabbau durch Bewegung. Entspannen mit Fantasie

Problemlösen: Wo hat sich der Schatz versteckt? Der „Kobold Geometrix“. Der „Zahlensalat“.

Abschlusseinheit: „Starke Kinder“

Anhang: Quellennachweise. Literatur. Kopiervorlagen

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Autoreninformation

Prof. Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff, Dozent für Klinische Psychologie und Entwicklungspsychologie an der EFH Freiburg.

Weitere Informationen über den Autor finden Sie unter www.efh-freiburg.de.

Tina Dörner, Dipl. Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin, und Maike Rönnau, Dipl. Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin, Spieltherapeutin (akt) sind beide wiss. Mitarbeiterinnen im Zentrum für Kinder- und Jugendforschung, Freiburg, und im Projekt „Kinder stärken! - Resilienzförderung in der Kindertageseinrichtung“ tätig.

Weitere Informationen zu den Autorinnen und ihren Projekten finden Sie auf der Homepage des Zentrums für Kinder- und Jugendforschung.

Leseprobe

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